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SCHULEN für AFRIKA
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- Aktuelles -

24 Stunden Benefiz - Wanderung

Eine attraktive 24 Stunden Wanderung findet am 16. und 17. Juni 2018 im Ausseerland-Salzkammergut statt. Start und Ziel sind beim JUFA-Hotel Altaussee. Die geübten Wanderer legen in der Gruppe rund 60 Kilometer und 2.000 Höhenmeter zurück. Maximal 100 Wanderer haben Gelegenheit, die Premiere dieser Veranstaltung mitzuerleben. Die Wanderung ist eine Benefizveranstaltung für „Schulen für Afrika“.
Auf der Website unter www.ausseerland24.at können sich Interessierte für die 24 Stunden Wanderung anmelden. Hier gibt es zudem noch weitere Infos zur Veranstaltung.

Start der Benefizwanderung ist am Samstag, 16. Juni 2018, um 8 Uhr beim JUFA-Hotel Altaussee. Die Wanderer gehen mit ortskundigen Begleitern zum Altausseer See und weiter zur Aussichtswarte am Tressenstein. Nach einem kurzen Foto- und Verpflegungsstopp wandert die Gruppe Richtung Bad Aussee, dann der Traun entlang Richtung Grundlsee. Weitere Stationen der Benefizwanderung sind die Weißenbachalm, der Kampl-Gipfel und der Ödensee. Die Nachtetappe führt die Wanderer entlang der Kainischtraun zurück nach Bad Aussee und über den Sommersbergsee, den Wasserfall und die Aussichtswarte Pfindsberg zurück zum JUFA-Hotel. 100 geübte und trainierte Wanderer sind herzlich eingeladen, an dieser Benefizwanderung teilzunehmen.

Weihnachtsmarkt für Afrika

Mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern konnten wir an den Adventwochenenden Basteleien, Kekse, Überraschungspackerln und Dekomaterial anbieten. Der gesamte Erlös fließt in unsere Projekte.

Lange Nacht für Afrika am 21.Oktober 2017

Tolle Musik. Für jeden Geschmack etwas dabei. Nur freiwillige Spende erbeten. Und damit sinnvolle Hilfe für die arme Landbevölkerung in Tansania leisten. Das ist die Idee hinter der Veranstaltung, die am 21. Oktober ab 20 Uhr im Kongresshaus Bad Aussee über die Bühne gehen wird.
Das Musikkabarett Mini & Claus zeigt das Beste aus seinem Programm „Best of COVERett“, bei dem verschiedenste Lieder geCOVERt und mit eigenen Texten so aufpoliert werden, dass Lachsalven vorprogrammiert sind.
Das rhythmische Schlagwerk der 7 Mann von DRUMATICAL sorgt zusammen mit pompösen Lichteffekten für eine der unglaublichsten und kraftvollsten Shows unserer Zeit. Das hat man im Ausseerland noch nicht gesehen.
Ladji Kante, der 2010 einer der musikalischen Leiter bei der Fußball-WM in Südafrika für den Weltsong „give me freedom, give me fire“ war, erfuhr seine musikalische Ausbildung an der Elfenbeinküste. Er spielt Gitarre, DunDun, Kora (afrikanische Stegharfe), Kalabasse, Balafon (afrikanisches Xylophon), Talking Drum & Drumset und bringt mit seiner Band Afrikafeeling pur in jeden Saal.
Glacier Clash sind tanzbegeisterte junge Leute aus der Region, die mit Tanz von Breakdance bis Ballett , Gesang und Schauspiel ihren kritischen Blick auf die Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
Jack Brew kam wegen seiner Frau von Ghana nach Graz, wo er als Pastoralassistent arbeitet und zwei Gospelchöre leitet. So wird in St. Leonhard das Evangelium auch mal mit Leonard Cohens "Hallelujah" eingeleitet. Wenn er mit seiner Lebensfreude auf die Bühne kommt, bleibt kein Auge trocken.
Im Rahmenprogramm gibt es neben afrikanischen Speisen auch ein Gewinnspiel mit tollen Preisen wie einem Afrikadirndl von Trachen Rastl.
Als Ergänzung zum Showblock bieten die Organisatoren von den „Ausseer Schulen für Afrika“ ab 15 Uhr einen Kindernachmittag an.

Gleichenfeier bei Medikamentenlager

Große Freude löste in den letzten Tagen ein Foto bei den „Ausseer Schulen für Afrika“ aus: Dank einer großzügigen Spende von Gerhard und Pernilla Plasonig aus Grundlsee konnte das von SchülerInnen der HLW Mödling begonnene Medikamentenlager der Diözese Morogoro unter Dach gebracht werden.
Damit kann der Regenzeit gelassen entgegengesehen werden. Das Gebäude mit Lager- und Büroräumen dient als Zentrale für 36 Gesundheitsstationen, die von Schwester Veronica Petri betreut werden. Im nächsten Schritt ist der Innenausbau zu finanzieren, wofür am Samstag, dem 21. Oktober ab 20 Uhr eine „Lange Nacht für Afrika“ im Kongresshaus Bad Aussee stattfindet.

Schüler liefen für Afrika

Ein herzliches Danke der Volksschule Bad Aussee, die alle anderen Schulen des Ausseerlandes und sogar Kindergärten zu einem Benefizlauf für unser Afrikaprojekt eingeladen hatte. Sämtliche „Nachbar – Volksschulen“, 3 Kindergärten und das Bundesschulzentrum sind der Einladung gefolgt. 1500 Meter mussten mindestens in einer vorgegebenen Zeit bewältigt werden, damit das Nenngeld der jeweiligen Gruppe von Sponsoren verdoppelt wurde. Eltern und Lehrkräfte arbeiteten beim Lauf, den Spielestationen und der Verpflegung Hand in Hand, wodurch ein reibungsloser Ablauf garantiert war. Unser besonderer Dank gilt Mag. Dagmar Binna, die als Hauptorganisatorin ganze Arbeit geleistet hat.

Volksschule Knoppen unterstützt ein "Patenkind" in Tansania

Seit einigen Jahren unterstützt die Volksschule Knoppen Irene, ein Mädchen aus Tansania mit einem Stipendium.
Irene kommt aus sehr armen Verhältnissen, hat noch eine Schwester und ihr Vater ist alleinerziehend. Ihm ist es nicht möglich, seinen beiden Töchtern eine gute Schulausbildung zu finanzieren.
Deswegen hat sich die Volksschule Knoppen zum Ziel gesetzt, Irene die Pflichtschule und ihre weitere Ausbildung zur Kindergärtnerin zu finanzieren.
Zur Zeit besucht Irene ein College, wo sie ihren Traumberuf, nämlich das Arbeiten mit Kindern, verwirklichen kann. Mit großem Engagement wird in der Volksschule jedes Jahr ein Projekt durchgeführt, welches zur Finanzierung dieses Stipendiums beiträgt.
Die Ausseer Schulen für Afrika haben zusammen mit diesem Stipendium das Geld für weitere 10 Stipendien überwiesen, die von Privatpersonen aus dem Ausseerland finanziert werden.

Eine neue Freundin gefunden

Was kann schlimmer sein, als wenn Mutter und Kind bei der Geburt sterben? Genau dabei musste die junge aus Tansania stammende Ordensschwester Sabina in ihrer Heimat zusehen. Sofort stand ihr Beschluss fest, den Beruf der Hebamme zu erlernen, um Müttern und Babys helfen zu können. Auf Einladung der „Ausseer Schulen für Afrika“ war sie nun für drei Tage im Ausseerland.
Warum waren Mutter und Kind gestorben? Das Kind sollte, wie es am Land in Tansania üblich ist, bei einer Hausgeburt ohne Hebamme zur Welt kommen. Als sich Komplikationen einstellten, trugen mehrere Männer die Schwangere in einer Decke vier Stunden lang ins nächste Krankenhaus, da es im Dorf kein Fahrzeug gab. Bei der Ankunft lebte die Frau zwar noch, aber es war bereits zu viel Zeit vergangen, um sie oder das Kind noch retten zu können. Das passiert leider noch viel zu oft.
Schwester Sabina steht  nun bereits am Ende ihrer vier Ausbildungsjahre in Deutschland, wo sie neben dem Beruf der Hebamme auch unsere Sprache gut erlernte. So fand die temperamentvolle und lebenslustige junge Frau auch sofort zu allen guten Kontakt, etwa zu den Kindern bei ihrem Besuch in der Volksschule. „Die Kinder haben viele gescheite Fragen gestellt, und dann haben wir auch noch den tollen Film über die sehr hilfreichen Projekte der Ausseer Schulen für Afrika gezeigt,“ freut sie sich.
Im Herbst wird sie nach Morogoro in Tansania zurückkehren, um in den Krankenstationen mitzuarbeiten, die von der im Ausseerland bestens bekannten Schwester Veronica Petri betreut werden. Da Sr. Veronica  schon sehr betagt ist, wird Schwester Sabina eine wesentliche Rolle als zusätzliche Kontaktperson für die Gruppe im Ausseerland spielen. „Wir haben eine neue Freundin in Afrika gefunden“, waren sich alle einig, als Sr. Sabina den Zug nach Bamberg bestieg, wo nun die abschließenden Prüfungen ihrer Ausbildung auf sie warten.

Schwester Sabina aus Tansania besuchte die Volksschule Bad Aussee

Ein bisschen „Afrika Flair“ durften die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Bad Aussee durch den Besuch von Sr Sabina aus Tansania erleben. Auf Einladung von Schulen für Afrika kam Sr Sabina nach Bad Aussee, wo sie mit den Projekten der Ausseer vertraut gemacht wurde.
Sr Sabina macht zur Zeit ihre Ausbildung zur Hebamme in Bamberg/Deutschland, wo auch Sr Veronica vor vielen Jahren war.

Sr Sabina erzählte von ihrer Familie mit 7 Geschwistern und von den Schwierigkeiten, das tägliche Leben ohne Arbeit in Tansania zu bewältigen. So unterstützt sie mit ihrem geringen Taschengeld, das sie für ihre Arbeit im Krankenhaus bekommt,  ihren jüngsten Bruder, damit er die Schule besuchen kann.
Seit 4 Jahren lebt sie  in Deutschland ohne Heimaturlaub und freut sich schon sehr darauf, im September nach ihrer Abschlussprüfung wieder nach Tansania zurückkehren zu können.
Mit ihrer Ausbildung wird sie einen großen Beitrag leisten, um die Sterblichkeit bei der Geburt für Mutter und Kind weiter zu senken.
Für die Schülerinnen und Schüler war es ein unbeschreibliches Erlebnis, mit Sr Sabina zu plaudern, zu musizieren, zu tanzen und zu trommeln.
Ein herzliches Dankeschön an die Kreuzschwestern, die Sr Sabina in ihrer Pension so herzlich aufgenommen haben.

Krankenstationen retten Leben

Das berichtet Thomas Klamminger von der Katholischen Männerbewegung in der neuesten Ausgabe ihres Magazins Weltblick über „unsere“ Gesundheitsstationen:
Wenn in Tansania die Geburt näher rückt, ist das Leben von Mutter und Kind in Gefahr. In dem Land an der Ostküste Afrikas führt noch immer eine von 200 Geburten zum Tod der Mutter. Die 26-jährige Esta und ihr Mann Joseph können aufatmen: Alles ist bei der Geburt gut verlaufen. Glücklich hält Esta ihr erstes Kind in den Armen. Auch Joseph strahlt vor Glück. Er weiß, noch vor Jahren waren Geburten in Maskati mühsamer und gefährlicher: „Früher musste man mit der Schwangeren auf dem Motorrad in das weit entfernte und nur über Feldwege erreichbare Kidodi fahren.“ Seit es die Gesundheitsstation gibt, sind solche Strapazen und Gefahren nicht mehr notwendig.
Die Gesundheitsstationen in Morogoro geben auch Innocent, einem 16-jährigen Teenager aus Kigurunyembe, Hoffnung. Nachdem sein Vater an AIDS verstarb, zog ihn seine Mutter alleine groß. Auch sie ist mit HIV infiziert. Innocent und seine zwei Geschwister müssen täglich um ihr Überleben kämpfen. Eine Schulausbildung haben sie nicht. Sie müssen zuhause bei der Feldarbeit helfen. Dies ist einer von vielen Fällen, bei denen die Gesundheit der Eltern über die Bildung und Schullaufbahn der Kinder entscheidet. Innocent weiß aber: Nun gibt es eine Krankenstation in der Nähe. Seine Kinder würden eine ausreichende medizinische Grundversorgung haben.
Wir unterstützen die diözesane Gesundheitseinrichtung „Medical Board“ von Schwester Veronica Petri bei der medizinischen Grundversorgung. Gesundheitsstationen retten in den ländlichen Regionen täglich Leben: Kranke Menschen werden mit Medikamenten versorgt sowie im Umgang mit AIDS und Malaria geschult, Schwangere werden durch Hebammen unterstützt. Eine Senkung der Sterberate bei Mutter und Kind ist bereits sichtbar.

Neuer Film über Afrikaprojekt: Tunda la Kanisa

Einen Rechenschaftsbericht der besonderen Art präsentieren die „Ausseer Schulen für Afrika“ in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bildungswerk am Donnerstag, dem 16.März 2017 um 20 Uhr im Pfarrheim Bad Aussee. Der Film „Tunda la Kanisa“ von Hans Martin und Gabriele Rastl zeigt die Lebenssituation und die Projektfortschritte bei den Partnern in der Diözese Morogoro in Tansania.
Tunda la Kanisa ist ein wunderschönes afrikanisches Volkslied, mit welchem man in jedem Dorf auf das aller herzlichste begrüßt wird. Groß ist die Freude über den Besuch der Freunde aus dem Ausseerland.

Seit unserem letzten Besuch 2015 konnte die „Herbert Hütter Schule“ in Vinile endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.  In Vidunda wurde die Wasserleitung zur Krankenstation durch die Bevölkerung errichtet und  in Itaragwe sind die Unterkünfte für das medizinische Personal renoviert worden. Auch die beiden Rettungsautos, welche gemeinsam durch Schulen für Afrika, die MIVA, das Land Steiermark und eine private Spenderin finanziert wurden, haben ihre Einsatzorte erreicht.
Die Moskitonetze, die heuer mit nach Afrika genommen wurden, sind bereits in den Krankenstationen und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit. Für das Waisenhaus, in dem mittlerweile 73 Kinder leben, konnten durch eine Benefizaktion in der Pfarre Bad Aussee Lebensmittel und dringend benötigte Sachen für die Kinder angekauft werden.
Unbeschreiblich waren aber auch die vielen einzelnen Begegnungen mit der Bevölkerung von Tansania. Mehrere Kleinprojekte wie der Ankauf von Ziegen, Schweinen und  Hühnern für besonders arme Familien oder Stipendien für Schülerinnen leisten einen unverzichtbaren Beitrag
und helfen den Menschen, eine neue Lebensperspektive zu bekommen.
Einzigartig war der Einsatz von 11 Schülerinnen, 6 Schülern und
2 Lehrern der HTL Mödling. Auf Initiative der Schülerin Lena Mittermair wurde mit dem Bau eines neuen Medikamentenlagers mit Büroräumen für Sr.Veronica, die für alle Krankenstationen der Diözese zuständig ist, begonnen. Nicht nur, dass sich die SchülerInnen die Reise selbst finanzierten, brachten sie auch noch Spendengelder mit, um den Rohbau zu errichten. Nur mit einfachsten Werkzeugen, ohne Mischmaschine arbeitete die Gruppe drei Wochen lang unermüdlich.
Es ist wunderschön zu sehen, wie sich junge Menschen für solche Projekte engagieren. In ihren Schlussworten bedankt sich Sr.Veronica bei den zahlreichen Spendern im Ausseerland und bittet: „Bitte werdet nicht müde, eure Hilfe ist eine Frucht der Kirche.“

Schenke doch heuer eine Ziege

Eine Ziege in Afrika. Das ist doch einmal ein etwas anderes Weihnachtsgeschenk für Menschen, die ohnehin fast alles haben. „Meine Ziege lebt in Afrika“, diesen Aufdruck tragen die T-Shirts der Ausseer Schulen für Afrika, die man an den Adventwochenenden beim Weihnachtsmarkt in Bad Aussee kaufen kann. Um 35 Euro erwirbt man eine Ziege für eine besonders arme Familie in Tansania. Als Dank erhält man ein T-Shirt in passender Größe und einen schönen Geschenkgutschein.

Besonders für Familien mit Kleinkindern ist die nahrhafte Ziegenmilch wichtig. Viele Mangelerscheinungen künnen dadurch vermieden werden. Sollte sich eines Tages Ziegennachwuchs einstellen, wofür auch einige Ziegenböcke angeschafft wurden, so sind die Besitzer verpflichtet, eine kleine Ziege an eine andere Familie zu verschenken. So entsteht ein Schneeballsystem, das den Lebensstandard für alle heben kann. Schwester Veronica Petri, die viele in Bad Aussee schon kennen, sorgt für eine gerechte Verteilung der Ziegen.

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Bericht vom Projektbesuch 2016

Tunda la Kanisa » Frucht der Kirche

Tunda la Kanisa ist ein wunderschönes afrikanisches Volkslied, mit welchem wir in jedem Dorf auf das aller herzlichste begrüßt wurden.

Wörtlich übersetzt bedeutet es Schulen für Afrika und die Menschen die dieses Projekt unterstützen, handeln aus christlicher Nächstenliebe und helfen somit den Ärmsten der Armen.
Wir durften uns vom 13.7.- 26.7.2016 wieder davon überzeugen, wie wertvoll die Arbeit von“ Schulen für Afrika“ in Tansania ist.

Seit unserem letzten Besuch im Vorjahr konnte die „Herbert Hütter Schule“ in Vinile endgültig fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. In Vidunda wurde die Wasserleitung zur Krankenstation durch die Bevölkerung errichtet und in Itaragwe sind die Unterkünfte für das medizinische Personal renoviert worden. Auch die beiden Rettungsautos, welche gemeinsam durch Schule für Afrika, die MIVA, das Land Steiermark und Frau Eilmannsberger finanziert wurden, haben ihre Einsatzorte erreicht.
Die Moskitonetze, die wir heuer mit nach Afrika nehmen konnten, sind bereits in den Krankenstationen und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit.
Für das Waisenhaus, in dem mittlerweile 73 Kinder leben, konnten wir Dank der Aktion von Familie Rack Lebensmittel und dringend benötigte Sachen für die Kinder einkaufen.
Unbeschreiblich waren aber auch die vielen einzelnen Begegnungen mit der Bevölkerung von Tansania. Unsere Kleinprojekte wie Ziegen, Schweine, Hühner oder Stipendien leisten einen unverzichtbaren Beitrag
und helfen den Menschen, eine neue Lebensperspektive zu bekommen.
Einzigartig war der Einsatz von 11 Schülerinnen, 6 Schülern und
2 Lehrern der HTL Mödling. Auf Initiative von Lena Mittermair wurde mit dem Bau eines neuen Medical Boards für Sr. Veronica begonnen. Nicht nur, dass sich die SchülerInnen die Reise selbst finanzierten, brachten sie auch noch Spendengelder mit, um den Rohbau zu errichten. Nur mit einfachsten Werkzeugen, ohne Mischmaschine arbeitete die Gruppe drei Wochen lang unermüdlich.
Es ist wunderschön zu sehen, wie sich junge Menschen für solche Projekte engagieren.
Abschließend können wir nur wieder den herzlichsten Dank der Bevölkerung von Tansania an alle ausrichten, die Schulen für Afrika unterstützen, verbunden mit dem Schlusswort von Sr.Veronica:
„Bitte werdet nicht müde, eure Hilfe ist eine Frucht der Kirche.“

Gabriele und H. Martin Rastl

HTL Mödling besucht Gesundheitsstation Itaragwe

Neben ihrem Arbeitseinsatz besuchen die Schülerinnen und Schüler auch einige unserer Hilfsprojekte. Der erste Besuch galt der Gesundheitsstation in Itaragwe.

HTL Mödling hilft uns mit Arbeitseinsatz in Morogoro, Juli 2016

Lena Mittermair und ihre Schulkollegen von der HTL Mödling haben ihre Arbeit am Medikamentenlager für Schwester Veronica in Morogoro begonnen.
Sie errichten ein zentrales Medikamentenlager für die 36 Gesundheitsstationen von Schwester Veronica mit einigen Büroräumen dazu. Sie haben ihren Flug selbst finanziert und auch noch Spenden für Baumaterial aufgetrieben!

AUTOS helfen den Helfern

Alphonce Yagala, ein Mitarbeiter von Schwester Veronica, freut sich sehr über das Auto, mit dem er die entlegenen Gesundheitsstationen und Pfarren besser erreichen kann. Es eignet sich auch sehr gut für kleine Transporte. Finanzierung: € 10.000 von MIVA, 8.000 KMB, 2.000 Ausseer Schulen für Afrika.
Außerdem geliefert: Ein Auto für Gesundheitsstation Itaragwe (Finanzierung: 1/3 Schulen für Afrika, 1/3 Land Steiermark, 1/3 MIVA)
Ein Auto für Turiani Hospital (50% MIVA, 50% Turiani selbst)

AFRIKAFILM im Internet ansehen

Für alle Interessierten gibt es jetzt den Film über unsere Projekte aus dem Jahr 2015 auch im Internet zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=i95nUsEEzJ4
Suchbegriffe: habari za Africa Schulen für Afrika...
Im Spätherbst 2016 wird es dann einen neuen Bericht über den Fortgang bei dieser Schule, bzw unseren anderen Projekten geben.

Mehr anzeigen

Kurzer Einblick in die Hilfsprojekte von "Schulen für Afrika" in Tansania.
 
Tanzshow aus Zimbabwe und (M)egglmoa beim Afrofest 2016

Am 20. Mai luden die „Ausseer Schulen für Afrika“ wieder zu einem großen Fest ins Zelt vor dem Salzhaus.

Bereits ab 15 Uhr stimmte man sich mit vielen Aktivitäten vom afrikanischen Kochen bis zum Trommelworkshop mit Gästen aus Afrika bei einem bunten Kindernachmittag ein.

Ab 20 Uhr kamen die Erwachsenen auf ihre Rechnung, wobei man mit jeder Eintrittskarte ein Moskitonetz oder andere dringend benötigte Hilfsgüter finanziert.

  • Den absoluten Höhepunkt bildete IYASA mit der Tanzshow „AFRICA ALIVE“: Diese packende Show hat ihre Wurzeln in den Townships Zimbabwes, von wo auch die 8 professionellen Schauspieler, Tänzer und Sänger  kommen. Reine Energie, pulsierende Rhythmen und inspirierende Tänze aus dem Süden Afrikas! Es ist, als könne man die Lebensfreude, die Herzlichkeit, die Weite der afrikanischen Hochebene im Matabeleland greifen. Neu arrangiert und von Innocent Dube choreografiert, trägt der stimmgewaltige Chor von Iyasa die Phantasie des Zuhörers zurück in jene Zeiten als Geschichten noch getanzt und gesungen wurden. Wer das verpasst, versäumt eine Reise in die Welt afrikanischer Lebensfreude und Kultur!

Eidlhacker mit Christian Eidlhuber, Jürgen und Sepp Fleischhacker sowie Ernst Gottschmann boten zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Herbert Hütter für das Afrofest etwas Besonderes, sie spielten heuer unplugged. Als besondere Attraktion hatten sie Anna Kammerer für den Gesang mit an Bord.

Die einheimische Formation (M)egglmoa, die auch eine Bläsergruppe beinhaltet, hat im Vorjahr Begeisterungsstürme ausgelöst und war daher auch heuer wieder dabei.

Bei einer Verlosung gat es wieder mehrere von Trachten Rastl gefertigte Afrikadirndln zu gewinnen. Die Hälfte des Erlöses aus der Tombola ging diesmal nach Nepal für den Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben.

 

100 Moskitonetze für Tansania retten Menschenleben

Ein Mückenstich ist für uns kein großes Problem. In Afrika ist er für viele Menschen, besonders für Kleinkinder, wegen einer Malariaübertragung oft tödlich. Eine – für uns billige – aber sehr wirksame Methode zum Schutz vor Malaria sind Moskitonetze.   Sie schützen ruhende Menschen vor dem Kontakt mit Insekten. Deshalb starteten die „Ausseer Schulen für Afrika“ mit dem Kauf von 100 Stück ihre Aktion „Moskitonetze für Tansania“.

Begonnen wird mit der Verteilung in den Gesundheitsstationen und den Schülerheimen, deren Bau aus dem Ausseerland finanziert wurde. So können um 13 Euro die Überlebenschancen für Patienten und Schüler wesentlich gesteigert werden.
 Moskitonetze bestehen heute aus  einem feinmaschigen Kunststoffnetz. Seine Maschen sind klein genug, um die Insekten am Eindringen zu hindern. Je kleiner die Maschenweite, desto höher der Schutz auch vor kleinen Insekten (vor allem Sandmücken), desto geringer allerdings auch Luftaustausch und Komfort. Ein Moskitonetz wird zeltartig über dem Ruhelager angebracht. Da die Insekten durch das Netz hindurch beißen oder stechen können, darf es nicht am Körper anliegen.



Krankenbett ohne Moskitonetz

Malaria ist eine Erkrankung, die durch einzellige Parasiten hervorgerufen wird. Sie ist nach wie vor die bedeutendste Tropenkrankheit und verursacht bei 300 bis 500 Millionen Menschen jährlich Neuerkrankungen sowie eine Million Todesfälle. Am stärksten sind davon Kinder in Afrika betroffen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica häufig tödlich. Die meisten Afrikaner können sich eine Behandlung nicht leisten.


Die Stechmücken der Gattung Anopheles gambiae gelten als Hauptüberträger der Parasiten - und somit der Malaria

 

Dezember 2015: Miese Moskitos – Zauberhafte Ziegen


Unter diesem klingenden Motto haben zwei Schülerinnen der HLW Bad Aussee eine Spendenaktion für die Ausseer Schulen für Afrika gestartet. Dieses Projekt wurde im Rahmen der stimmungsvollen zweiten Ausseer Adventnacht durchgeführt und ist der praktische Teil der Diplomarbeit von Carina Lackner und Julia Maierl. Sie zogen durch das weihnachtlich geschmückte Ortszentrum, um mittels Bauchläden T-Shirts und Ziegen für arme Familien in Tansania zu verkaufen. Außerdem wurden Spenden für Moskitonetze gesammelt. Diese sind das wirksamste Mittel gegen Malaria und für viele Familien lebensnotwendig. Am Ende konnten sich die beiden Schülerinnen über 860 Euro der fleißigen Spender freuen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Carina und Julia!

Wir halfen einem jungen Ausseer bei ehrenamtlichem Einsatz in Kenia

 

Hier Auszüge aus seinem Bericht:
Eine Freundin von mir und ich starteten unsere Reise nach Afrika mit dem Plan, drei Monate in einem örtlichen Hilfsprojekt an einer Schule zu arbeiten. Schon bei der Fahrt ins Projekt erlangte ich einen kurzen ersten Eindruck von Nairobi und seinem Umland. Und zugegeben, dabei bekam ich doch ein etwas mulmiges Gefühl. Obwohl ich dazu sagen muss, Nairobi ist mit seinen geschätzten vier Millionen Einwohnern eine sehr große Stadt, in die doch auch Geld investiert wird und somit verkehrstechnisch ganz gut ausgebaut ist. Erst außerhalb der Stadt bröckelt diese Fassade zunehmend.
Von außen betrachtet schaute das Kinderheim den Umständen entsprechend in Ordnung aus, obwohl ich nachts nicht viel erkennen konnte und ich müde war von unserer Reise. Im Wesentlichen mussten wir uns selbst um Aufgaben für uns kümmern, da die Betreuung vor Ort mit der Partnerorganisation aus Deutschland leider nicht gut klappte.
Wir besuchten in der ersten Woche die ans Heim angebundene Schule. Die Schule, Jewels of Jesus School benannt, bietet ca. 45 Kindern bzw. Jugendlichen eine Möglichkeit unterrichtet zu werden. Wie mir berichtet wurde, waren es noch vor einigen Jahren an die 100 Schüler und mehr als 10 Lehrer, die angestellt waren. Der bestimmende Faktor lautet auch hier Geld! Selbst der Direktor der Schule bekam laut eigener Aussagen schon seit zwei Monaten keinen Cent mehr. Woran das liegt? Von der Heimleiterin, die für die Finanzen zuständig ist, wurde uns erzählt, man habe kaum mehr Geld um die Lehrer zu bezahlen, es sei schon kaum genug, um für die Kinder im Heim zu sorgen. Das Geld für die Lehrer sollte eigentlich von den zu bezahlenden Schulgeldern der Eltern der Schüler kommen. Aber eben jene bezahlen nur selten wirklich alles, da sie finanziell oftmals nicht für die Bildung ihrer Kinder aufkommen können.
Die Schule macht baulich gesehen einen einigermaß guten Eindruck. Jedoch sahen wir schon nach Kurzem, dass es an vielem fehlte. Die Kinder schrieben auf zerrissenen alten Heften und es gab lediglich alte Lehrbücher für die Lehrer.  
Einen bleibenden Eindruck hinterließ der Umstand, welch große Kontroversen zwischen Arm und Reich vor Ort gegeben sind. Es stehen große Einfamilienhäuser, umgeben von Mauern und Stacheldraht, zwischen heruntergekommenen Baracken. Wir verbrachten auch ein paar Stunden in einem öffentlichen Krankenhaus. Auch hier ist der Unterschied zu den uns gewohnten Einrichtungen unfassbar groß.
Da wir leider schnell merkten, mit den uns gegebenen Mitteln können wir alleine relativ wenig erreichen, hatte ich die Idee, Ausseer Schulen für Afrika um Hilfe zu bitten. Daraus ergab sich dann die Möglichkeit, für die Schule und deren Schüler Lehr-und Lernbücher zu kaufen. Eine Chance, für welche ich persönlich sehr dankbar bin, denn dadurch bekam mein Afrikaaufenthalt wiederum mehr Sinn. Wir schafften es mit der Unterstützung von Schulen für Afrika, alle notwendigen Lehr-und Lernbücher in einer kleineren Vorstadt von Nairobi zu besorgen und an den Direktor weiterzugeben. Eine Anschaffung, welche für die Schule von großem Wert ist und finanziell betrachtet niemals erdenkbar gewesen wäre!
Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich hab einen Teil Kenias und Ansätze der Kultur kennenlernen dürfen. Habe negative, sowie positive Dinge erlebt. Bin dankbarer als je zuvor, in Österreich aufwachsen zu können. Und im selben Moment doch auch bestürzt und besorgt um jene Menschen, welche die uns gegebenen Möglichkeiten nicht haben.
Zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass ich erkennen konnte, wie wichtig es einerseits ist, in solchen Projekten zu helfen.  Andererseits funktioniert dies nur mit den richtigen Organisationen und den Menschen dahinter! Und somit möchte ich mich bei den Mitwirkenden von Ausseer Schulen für Afrika bedanken, die mit hundert Prozent hinter ihrer Sache stehen und so vieles leisten. Das ist alles andere als selbstverständlich und verdient viel Anerkennung!
Julian Kals
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Habari  za Africa? – wie geht es Afrika?

Vom 7. bis 19. August  2015 durften wir wieder für Schulen für Africa unterwegs sein,  um unsere Freunde in Afrika zu besuchen und gleichzeitig unsere Projekte zu besichtigen.
Um es gleich vorwegzunehmen, es war wieder eine wunderschöne Reise mit vielen unbeschreiblichen Eindrücken und Begegnungen.

Unsere drei Krankenstationen in Itaragwe, Maskati und Vidunda funktionieren bestens und es war schön zu sehen wie gut sie von der Bevölkerung angenommen werden. Durch die komplette Ausstattung, die die Regierung in Tansania vorschreibt, sind die dispensaries zu Gesundheitsstationen erhoben worden. Das bedeutet, dass Patienten auch stationär aufgenommen werden könnten.

Einziger Wermutstropfen, zur Zeit ist jede Krankenstation nur mit einer Krankenschwester besetzt.  Diese ist für alles, was für sie möglich ist alleine zuständig.  Die optimale Besetzung wäre zusätzlich ein Arzt, eine Hebamme und ein Laborant.
Die Regierung würde dieses Personal zur Verfügung stellen  und auch bezahlen, wenn ein sogenanntes  doctor’s house  vorhanden wäre,  das heißt man würde 3 kleine Wohneinheiten benötigen.

In Itaragwe und Vidunda könnte man die alten Krankenstationen renovieren, in Maskati müsste ein neues Wohnhaus gebaut werden. Dies wäre auf dem Gesundheitssektor ein enormer Fortschritt für die Bevölkerung. Das Team von Schulen für Afrika überlegt schon wieder fieberhaft, wie wir diese Projekte mit der Hilfe der beteiligten Schulen und der Bevölkerung  umsetzen könnten.

Es war für uns eine große Freude bei der Eröffnung des Mädcheninternates in Ilonga und der Schule der steirischen Religionslehrer mit dem Namen „Herbert Hütter Schule“ dabei sein zu können. Auch das Bubeninternat in Mikumi, ist fast fertiggestellt.
Damit sind drei weitere große Projekte von Schulen für Afrika abgeschlossen.

Besonders große Freude machten wir der Bevölkerung mit unseren Kleinprojekten wie Stipendien, Ziegen, Schweine, Hühner. Ein herzliches Danke an alle, die uns dabei unterstützt haben. Sr. Veronica betonte immer wieder, wie wichtig diese Projekte neben Gesundheit und Bildung für die Bevölkerung sind.
Sehr berührend war auch die Begegnung mit den Schwestern und Kindern im Waisenhaus. Dank vieler  Spenden konnten wir Lebensmittel und Spielsachen für die 60 Kinder kaufen.

Weitere Höhepunkte unserer Reise waren:

  • Gottesdienst mit Taufe von 135 Kindern in Maskati
  • Erstkommunion mit 87 EK Kindern in Vinile
  • Hochzeit in Tangenie
  • Begräbnis eines Priesters in Morogoro

Überall feierten wir mit der gesamten Dorfbevölkerung mit. Mit dem Erlös der Fastensuppe der Erstkommunionkinder 2015 in Bad Aussee kauften wir für jedes Erstkommunionkind ein Tansania ein Huhn als Geschenk. Die Freude darüber kannte keine Grenzen.

Im Namen der gesamten Bevölkerung der Diözese Morogoro sollen wir allen Spendern ein herzliches DANKE ausrichten und euch sagen, dass sie euch immer wieder in ihre Gebete einschließen werden.

Auch das Team von Schulen für Afrika bedankt sich bei allen und bittet weiterhin um eure Unterstützung.

Gabriele, Sophie und Hans Martin Rastl

 

Dispensary in Vidunda

 

Mädcheninternat in Ilonga

 

Juli 2015: Ehemaliger Schularzt besucht unsere Projekte

Dr.Mager und Gattin sind mit Helmut Pichler,  bestens bekannt mit seinen abenteuerlichen  Diavorträgen über ferne Länder, im Juli 2015 zehn Tage in Tansania gewesen. Sie wurden von Schwester Veronika in  Dar Es Salaam abgeholt und nach Morogoro gebracht, wo Dr.Mager die Möglichkeit hatte, mehrere Krankenstationen im Hochland, die mit Spendengeldern aus Aussee finanziert wurden, zu besuchen. „ Es ist mir mit viel Glück gelungen, 50 kg dringend benötigter Medikamente durch den Zoll zu schmuggeln“ sagte der Mediziner, der schon vor 4 Jahren in Mascati, weit entfernt  von jeder Zivilisation, gearbeitet hatte. „Zwei Krankenambulatorien sind in der Zwischenzeit fertig geworden, in Vidunda und in Taragwe, beide noch von dem allzu früh verstorbenen Dir.Herbert Hütter geplant und in der Bauphase überwacht.  Die Ambulatorien funktionieren, es werden die Kranken von ausgebildeten Krankenschwestern betreut, eine stationäre Aufnahme ist jedoch nicht möglich.“  Die Amulatorien liegen im Hochland zwischen  1500 und 2000 Meter und sind nur in der Trockenzeit mit Jeep oder Motorrad zu erreichen. Das Einzugsgebiet einer solchen Station beträgt zwischen 20.000 und 30.000 Einwohner, die oft stundenlang auf schmalen Pfaden gehen müssen, um Hilfe zu erlangen. „Sicher habe ich vielen helfen können, aber es ist nur wie ein Tropfen auf einem heißen Stein. Trotzdem ist eine Besserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Sicht, weil die Regierung jenen  Ambulatorien, die eine Wohnmöglichkeit für einen Arzt, eine Hebamme und eine Laborantin zur Verfügung stellen können, diese Personen auch vom Staat schickt und bezahlt.“ Dr.Mager ist der Meinung, dass diese Maßnahme entscheidend sein könnte für eine dauerhafte Besserung im Gesundheitssektor.
In Ilonga sind ein neues Mädcheninternat und eine Schule entstanden, wo junge Mädchen Kochen und vor allem Nähen erlernen, damit sie später selbständig arbeiten können. „Wir haben gesehen, dass nicht jede Schülerin eine eigene Nähmaschine hat und einige zu zweit oder zu dritt an einer Maschine sitzen. Da haben Herr Pichler und ich in der nächsten Stadt drei Maschinen gekauft und sie der Schule geschenkt.“

Nach einem kurzen Stopp im Mikumi-Nationalpark ist das Ehepaar Mager wieder nach Hause gekommen, Helmut Pichler ist nach Indien für 4 Wochen weitergereist und will anschließend noch 3 Wochen nach Nepal – aber das wird er uns sicher im nächsten Vortrag zeigen.

 

Lebensmittel für das Waisenhaus in Morogoro /Tansania

Am Sonntag, den 2.8.2015 verkaufte die Familie Rack nach dem Gottesdienst symbolisch Kartoffeln.
Mit dem Erlös (611,- €) werden Lebensmittel für das Waisenhaus in Morogoro /Tansania eingekauft. Familie Rastl wird dies im August vor Ort erledigen.

Ein großes Danke an alle, die hierfür gespendet haben.

 

Meine Ziege lebt in Afrika

Diesen Aufdruck tragen die T-Shirts, mit denen sich Birgit und Lisa gerne als Fotomodelle für die neueste Aktion der Ausseer Schulen für Afrika zur Verfügung stellen. Um 35 Euro kauft man eine Ziege für eine besonders arme Familie in Tansania. Als Dank erhält man ein T-Shirt. Besonders für Familien mit Kleinkindern ist die nahrhafte Ziegenmilch wichtig. Viele Mangelerscheinungen können dadurch vermieden werden. Sollte sich eines Tages Ziegennachwuchs einstellen, wofür auch einige Ziegenböcke angeschafft wurden, so sind die Besitzer verpflichtet, eine kleine Ziege an eine andere Familie zu verschenken. So entsteht ein Schneeballsystem, das den Lebensstandard für alle heben kann. Die gleiche Aktion läuft auch schon mit Hühnern sehr erfolgreich an.

 

Zwei Autos für Tansania

Im Dorf Vidunda, in dem die Ausseer Schulen für Afrika bereits eine Krankenstation gebaut haben, herrscht schon  große Vorfreude. Auf Initiative der Ausseer wurde von der Missionsarbeitsgemeinschaft MIVA in Stadlpaura ein Allradfahrzeug als Krankentransporter umgebaut. Am 1.Juli wird dieses Fahrzeug, an dem sich auch die Steirische Landesregierung mit 10.000 € beteiligt hat, in Hamburg verschifft. Demnächst wird man sich in Vidunda bei Krankentransporten vier- bis fünfstündige Fußmärsche, die oft tödlich endeten, ersparen. Das Spezialfahrzeug schafft steilste Bergstraßen und kann Flüsse mit einer Wassertiefe bis zu 120cm durchqueren. Es ist mit einer Tragbahre und einer Sitzreihe für Angehörige ausgestattet, da diese im Spital für den Kranken kochen müssen.


Demnächst wird auch noch ein zweites kleineres Fahrzeug für das Medical Board von Schwester Veronica Petri in Morogoro angeschafft, damit die 39 Krankenstationen leichter besucht und mit Medikamenten beliefert werden können. Dafür bezahlt die MIVA 9.000 €, die Katholische Männerbewegung der Steiermark 7.000 € und die Ausseer Schulen für Afrika 2.000 €. Ein schönes Beispiel dafür, wie man mit vereinten Kräften viel Gutes bewirken kann. Der Erlös des Afrofestes am 3.Juli beim Salzhaus wird teilweise auch dafür verwendet.

 

Großes Afrikafest am 3.Juli in Bad Aussee

An diesem Freitag Anfang Juli spielt es sich im und vor dem Salzhaus in Bad Aussee ab. Zu Beginn gibt es bereits einen Kindernachmittag mit afrikanischen Spielen, einer Tombola und einem Trommelworkshop mit Musikern aus Afrika. Abends bringen die Tänzer und Musiker von  INGANZO aus Ruanda das Lebensgefühl Afrikas auf die Bühne. Zu ihrem Repertoire gehören Folklore, Liebeslieder und Alltagslieder, welche ebenso typisch für Ruanda sind wie die verwendeten großen Trommeln für den richtigen Tanzrhythmus. Das ist Musik, die in die Beine geht.

Ergänzt wird das Menü mit afrikanischen Speisen und vielen einheimischen Musikern. Eidlhacker mit dem Frontmann Christian Eidlhuber werden in bewährt begeisternder Weise Vollgas geben und das Publikum zum Tanzen bringen. Bei „(M)egglmoa and friends“ spielt Prof. Stefan Egglmeier, der sonst bei der Ausseer Bradlmusi aufgeigt, erstmals mit seinen Söhnen cross over, wobei sie die verschiedenen Stilrichtungen ihrer musikalischen Stammformationen einfließen lassen. Dabei sind Überraschungen vorprogrammiert. Die Gimpelinsel – Saitenmusi bringt weit mehr als nur Volksmusik, da die jungen Musiker gekonnt in verschiedene Stilrichtungen experimentieren. Das Vokalensemble „Just Friends“ rund um den Vollblutmusiker und Musikschuldirektor Gerhard Lipp bringt Humor und Musikalität in perfekte Harmonie.  

Bei einer großen Tombola, einer Glücksrad–Bar und der Afrikadirndl-Verlosung kann man Fortuna auf die Probe stellen. Der Erlös dieser Veranstaltung dient wieder den Hilfsprojekten der „Ausseer Schulen für Afrika“ in Tansania. Im heurigen Sommer werden übrigens zwei Gruppen aus dem Ausseerland nach Afrika reisen, um die Fortschritte der Projekte im Gesundheits- und Bildungswesen festzustellen und den Kontakt zu den Projektpartnern unter der Leitung von Sr.Veronica Petri zu intensivieren.

Afrofest 2015 Eidlhacker


Ausseer Afrikahilfe überspringt  200.000-Euro-Grenze

Wir haben heuer keine Silvesterraketen verschossen, sondern wir spenden das Geld für Schwester Veronica in Afrika.“ Aus diesen Worten einer Volksschülerin hört man den Geist, mit dem seit mehr als zwölf Jahren Hilfe aus dem Ausseerland für die Diözese Morogoro in Tansania organisiert wird. Mit der Überweisung von € 5.000.- für die Fertigstellung eines Buben-Internats wurde nun die magische € 200.000-Grenze überschritten.

Zwei Schulen in Tansania und eine in Uganda, drei Gesundheitsstationen, medizinische Geräte und Medikamente, ein Internat für Mädchen und eines für Buben, ein Krankentransportfahrzeug, ein Moped, zwei öffentliche WC- Anlagen, mehrere Stipendien für den Schulbesuch, Nähmaschinen für die Absolventinnen einer Haushaltungsschule, eine Zusatzausbildung für einen Mitarbeiter von Sr. Veronica und dutzende Hühner, Ziegen und Schweine für besonders arme Familien finden sich mittlerweile auf der ansehnlichen Bilanz der „Ausseer Schulen für Afrika“. Die Gesundheitsstationen der Ausseer wurden in den Rang von Gesundheitszentren erhoben und dürfen neben der ambulanten Behandlung jetzt auch bis zu 24 Patienten stationär aufnehmen. Mit Partnern wie der Katholischen Männerbewegung, dem Land Steiermark, Missio und Miva gelingt immer wieder die rasche Umsetzung auch größerer Projekte. Das Netzwerk der Ausseer ist mittlerweile in Afrika und in Österreich sehr gut aufgestellt. Die Kontrolle und Abrechnung der Hilfsprojekte über die KMB entsprechen den Kriterien des Österreichischen Spendengütesiegels.


Bei der letzten Sitzung ging der Blick schon wieder nach vorne. Für die Gesundheitsstation im Bergdorf Vidunda plant man den Ankauf eines dringend benötigten (Kranken-)Transportfahrzeuges um 26.000 Euro. Die HTL Mödling konnte dafür gewonnen werden, Büroräume für die Koordinierungsstelle der medizinischen Arbeit der Diözese Morogoro zu bauen.  Schüler werden das mit ihren Lehrern als Ferialpraxis durchführen. Ziemlich weit gediehen sind auch schon die Vorbereitungsarbeiten zu einer Akupunkturausbildung für 30 Mitarbeiterinnen in den entlegenen Gesundheitsstationen. Und weil „ohne Geld ka Musi“ spielt, wird bereits das nächste Afrofest für den 3.Juli geplant.

Sr Veronika Sr Veronika

 

Der Stern der Hoffnung ist aufgegangen

Sr. Veronica Petri besuchte im Dezember 2014 das Ausseerland

„Ich habe solche Sehnsucht nach Bad Aussee“, sagte die Ordensfrau aus Tansania bei der Verleihung des Romero-Menschenrechtspreises der Katholischen Männerbewegung Österreichs an sie. Durch die Reise zur Preisverleihung war nun nach sieben Jahren auch ein Wiedersehen mit den Menschen im Ausseerland und dem Team der „Ausseer Schulen für Afrika“ möglich. Den  von ihr so sehr geschätzten Freund Dir.Herbert Hütter konnte sie leider nur mehr an seinem Grab besuchen, was ihr sichtlich große Schmerzen bereitete.

Umso mehr bedankte sie sich dafür, dass sein Werk der Hilfe für die Diözese Morogoro mit so großem Einsatz fortgeführt wird. Voll Stolz zeigte sie den beiden mitreisenden afrikanischen Priestern, was hier in der Steiermark alles für sie getan wird. Durch die Spenden aus dem Ausseerland konnten drei einfache Gesundheitsstationen zu Gesundheitszentren aufgewertet werden, wodurch neben der ambulanten Behandlung jetzt auch eine stationäre Aufnahme in je 25 Betten möglich ist. Das Material aus dem alten LKH in Bad Aussee kann hier bestens eingesetzt werden.

80 Jahre – und kein bisschen leise
Wie macht dieses Energiebündel von Frau das bloß? Es ist ihre starke Liebe zu den Menschen und ihr tief verwurzelter Glaube. Sie hat alle Schulen des Ausseerlandes besucht, immer wieder leuchteten ihre Augen, wenn sie sich bei den Kindern für die geleistete Hilfe bedankte und für weitere Entwicklungsprojekte warb. Ihr großes Herz wurde beim Besuch im Haus einer 88jährigen Unterstützerin ihrer  Projekte sichtbar, als sich die beiden Frauen minutenlang weinend vor lauter Wiedersehensfreude in den Armen lagen.
Gabriele und Hans Martin Rastl hatten neben mehreren wichtigen Treffen und Besprechungen auch ein nettes Rahmenprogramm vom Besuch eines Kinder-Krippenspiels bis zur Schneeballschlacht am Loser organisiert, womit sie sich für die freundliche Aufnahme bei ihrem Besuch in Tansania bedanken konnten.

Ehre, wem Ehre gebührt
Tief beeindruckt zeigten sich die Besucher des Festabends für Schwester Veronica, zu dem die Stadtgemeinde und die Pfarren des Ausseerlandes eingeladen hatten. Pfarrer Mag. Edmund Muhrer betonte die Wichtigkeit langfristiger Partnerschaften in der Entwicklungspolitik. Bürgermeister Franz Frosch erzählte vom tiefen Eindruck, den Schwester Veronica bereits vor sieben Jahren bei ihm hinterlassen hatte. Beide überreichten ansehnliche Spenden für den Ankauf von Medikamenten, wie übrigens auch einige spontane Privatspender. „Die Freundschaft zwischen dem Ausseerland und Morogoro ist jetzt wohl endgültig zur never ending story geworden,“ sagte Mag. Peter Ebner, der Obmann der Ausseer Schulen für Afrika, bevor er von Mama Vero zum Abschied noch lange und fest an ihr Herz gedrückt wurde.

Sr Veronika Sr Veronika Sr Veronika

Stern der Hoffnung für Morogoro

"Die Gesundheitsstationen, die mit Hilfe der „Ausseer Schulen für Afrika“ gebaut wurden, sind ein Stern der Hoffnung“, erklärt die diesjährige Preisträgerin des Romero – Menschenrechtspreises, Sr. Veronica Petri. Als Stern der Hoffnung kann man wohl auch Schwester Veronika selbst bezeichnen. Am Mittwoch, dem 10.Dezember, wird Schwester Veronika Petri aus Tansania von der Stadtgemeinde Bad Aussee und der katholischen Pfarrgemeinde im Rahmen eines Festabends im Pfarrsaal  für ihr Lebenswerk  geehrt. Zum Festakt mit Kurzfilm, Interview und musikalischer Umrahmung durch Christian Eidlhuber und Freunde ist die Bevölkerung des Ausseerlandes sehr herzlich eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr.


Schwester Veronica ist die Ansprechpartnerin der „Ausseer Schulen für Afrika“ und in der Diözese Morogoro, die größer als Nieder- und Oberösterreich zusammen ist,  für 39 Krankenstationen verantwortlich. Mit ihren 80 Jahren ist sie immer noch voll im Einsatz. Besonders die Fürsorge für Schwangere und Kleinkinder liegen der gelernten Krankenschwester und ehemaligen Ordensoberin am Herzen, da ihre Mutter und ihre Stiefmutter bei Geburten gestorben sind. In Österreich sterben vier Frauen pro 100.000 Schwangerschaften, in Tansania sind es 460. Bei uns gibt es 480 Ärztinnen und Ärzte für 100.000 Einwohner, in Tansania zwei.


Lokalaugenschein in der Gesundheitsstation Itaragwe: Yohan und Simon, sechs und acht Jahre alt, haben seit zwei Tagen hohes Fieber. Die Kinder und ihre Eltern, Bernal und Carolina Mzwanka, leben in einem kleinen Dorf, zwei Stunden zu Fuß von Itaragwe entfernt. Die Eltern wissen, dass ihre einzige Hoffnung auf Rettung darin besteht, sich sofort auf den Weg nach Itaragwe zu machen. Yohan und Simon haben typische Symptome von Malaria: hohes Fieber und Gliederschmerzen. Von einer Krankenschwester – ein Arzt kommt hier sehr selten vorbei – bekommen sie Tabletten und werden einen Tag lang beobachtet. Dann können sie mit Medikamenten für zwei Tage und einem Moskitonetz nach Hause gehen. „Ohne diese Hilfe wären Yohan und Simon sehr wahrscheinlich an Malaria gestorben“, so Schwester Veronica.“Neben Malaria werden hier Infektionskrankheiten wie Typhus, Tuberkulose, Masern, Kinderlähmung oder Hautkrankheiten mit Medikamenten behandelt. Hebammen unterstützen die Frauen während der Schwangerschaft und begleiten sie bis zur Geburt. So konnte die Kindersterblichkeit stark reduziert werden.“

Fotos: Sr.Veronika in einer „unserer“ Krankenstationen

Schulen für Afrika helfen nun auch in Uganda


Vor 24 Jahren arbeitete ich mit dem damaligen ÖED (Österreichischen Entwicklungsdienst),  jetzt Horizont 3000 im BASIS Gesundheitsdienst in Uganda.

In dieser Zeit konnte ich vier Mädchen (Paulina, Tereza, Bagabe und Goretti) ermöglichen, bei mir zu wohnen und die Schule zu besuchen. Tereza kam 2002 für einige Monate nach Bad Aussee, dies war für sie eine große Lehrzeit, sie profitierte sehr davon und lebt heute mit ihrer Familie in guten Verhältnissen.

Paulina hat es geschafft, obwohl sie alleine mit 4 Kindern ist, ein Stück Grund zu erwerben und dort eine Schule zu eröffnen. Bei unserem Besuch 2011 trat sie mit der Bitte an uns heran, Unterstützung für dieses Projekt zu bekommen. Direktor Hütter von“ Schulen für Afrika“ sagte zu und so konnten 2012 schon eine Latrine  und ein Wassertank gebaut werden.

Am Äquator gelegen ist Uganda ein wunderschönes Land mit Bergen und Seen und zum Großteil ist es auch sehr fruchtbar.  Trotzdem gibt es in dem ostafrikanischen Land große Probleme. Mehr als die Hälfte der Menschen sind jünger als 15 Jahre und für die meisten besteht keine Aussicht auf gute Schulbildung. In der Regenzeit sind die Lehmstraßen in die entlegenen Dörfer oftmals nicht passierbar. Viele sterben an Malaria und Aids. Auch andere Krankheiten können lebensbedrohlich werden, wenn man kein Bargeld hat, um die notwendigen Medikamente zu erwerben.

Die Freude war also groß, als wir mit den Einnahmen vom heurigen  Afrikafest den Bau eines Schulgebäudes mit  3 Klassen im 1600 Meter hoch gelegenen Dorf Isunga unterstützten. Da ich mir beruflich eine Auszeit nehmen konnte, war ich 2 Monate in Uganda und begleitete den Bau.

Mit einfachsten Mitteln ohne Maschinen, ohne Fließwasser, nur mit 3 Schaufeln und 2 Scheibtruhen wurde betoniert und gemauert. Gebrannte Ziegel stellte die Bevölkerung selbst bereit. Mit dem Geld aus dem Ausseerland wurde Zement, Baueisen für die Erdbebensicherheit und ein Blechdach gekauft. So war es möglich, in dieser kurzen Zeit den Rohbau unter Dach zu bringen.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich Herrn Schuster aus Deutschlalnd kennen , dem dieses Projekt imponierte und der sich spontan entschloss, Fenster, Türen und Bänke für die 3 Klassen zu spenden.

Die Klassen konnten bereits zu Schulbeginn im September bezogen werden. Schüler, Lehrer und Eltern von Isunga möchten sich bei allen Spendern sehr, sehr herzlich bedanken!

Anna Maria Amon

 

Für Gospel – Sensation jetzt Karten sichern

 

Südafrikanische Lebensfreude, traditionell farbenprächtige und wallende Outfits gepaart mit außergewöhnlichem Gesang: das ist der Soweto Gospel Chor. Dieses großartige Ensemble kommt anlässlich seiner „Tribute to Nelson Mandela“ Welttournee am 08.12.2014 für ein einmaliges Konzert in den Congress Schladming.

Wenn es um Interpreten von Gospels geht, hat  der Soweto Gospel Chor die herausragendsten Talente der Welt hervorgebracht und hält nach wie vor in diesem Genre die Weltspitze. Der Chor wurde 2002 im Rahmen eines riesigen Castings im Township Soweto gegründet, welches für viele der gesanglich begabten Teilnehmer die Chance ihres Lebens war, durch ihr Talent ein Teil eines wunderbaren Ganzen zu werden. Soweto gilt seit dem Aufstand im Jahre 1976 als Symbol für den Widerstand gegen das Apartheid –System. In den letzten 10 Jahren hat sich der Chor mit 45 Sängerinnen  und Sängern sowie einem kleinen Musiker-Ensemble in einer unglaublichen Erfolgsgeschichte zu dem weiterentwickelt, was er heute ist.

Die Sänger spiegeln nicht nur in ihrer äußeren Erscheinung, sondern auch in der Choreographie ihrer Darbietungen sowie der ausgesuchten Songs authentisch die Seele Afrikas wider. Der Chor  tritt gemeinsam mit großen Weltstars wie U2, Red Hot Chili Peppers, Queen, Shakira und vielen anderen auf. Bei der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika performte er das Eröffnungskonzert. Auch für Filmmusik wurde der Soweto Gospel Chor engagiert, was ihm einen Emmy und eine Oscar - Nominierung einbrachte. Und für das letzte Album „African Grace“ gab es zwei Grammys.

Die Künstler unterstützen mit ihren Konzerten Wohltätigkeitsprojekte rund um den Globus. So bekommen die „Ausseer Schulen für Afrika“  20% des Erlöses von allen Eintrittskarten, die über die Info – Büros des Tourismusverbandes Ausseerland – Salzkammergut verkauft werden.

Tickets unter http://ausseerland.salzkammergut.at/veranstaltungen.html
Kontakt für Rückfragen:
Peter Ebner, 03622 54952, www.afrika.at.tf

 

Together for Africa

Der afrikanische Themenabend im Schloss Neuwildenstein brachte eine stolze Summe für das Hilfsprojekt in Afrika.


Das Maturaprojekt der HLW Bad Aussee von Naemi Zopf und Andrea Putz ging am 13.06.2014 im Schloss Neuwildenstein in Bad Goisern über die Bühne. Über 100 Besucher erlebten einen musikalischen und kulinarischen Abend. Ein vielseitiges Programm und viele aufregende Live Acts machten die Veranstaltung einzigartig und auch das afrikanische Buffet fand bei den Zuschauern großen Anklang.
Die stolze Spendensumme von 1800 Euro kann sich sehen lassen.


Beigeln für Schulgeld

Schon seit einigen Jahren sind Flora Ehrenfelder und Johanna Klade am Faschingmontag als Bäcker unterwegs, um selbstgemachte Beigeln zu verkaufen.
Mit dem Reinerlös ermöglichen sie der gleichaltrigen  Veronika in Tansania den Schulbesuch.
Es ist bemerkenswert, mit wie viel Engagement die beiden Schülerinnen jedes Jahr das Projekt Ausseer Schulen für Afrika unterstützen.

Wir bedanken uns sehr herzlich.

 

Afrofest am 23.Mai 2014 mit Jobarteh Kunda und den Oldschoolbasterds



Jobarteh Kunda
bietet Weltmusik im besten Sinne (Süddeutsche Zeitung).

Tormenta Jobarteh wuchs in München als Werner Sturm auf. Er baut afrikanische Elemente und Künstler nicht dekorativ in seine Musik ein – er ist es, der sich assimilieren ließ. Der gelernte Schreiner studierte Schlagzeug und gelangte als 23-Jähriger nach Gambia. Dort wurde er von der hoch angesehenen Familie Jobarteh aufgenommen, wurde in afrikanischer Geschichte unterrichtet, lernte die 21-saitige Harfenlaute Kora zu spielen, wurde in der Kunst des Geschichtenerzählens unterwiesen, wurde zu einem Teil der Familie Jobarteh und schließlich zum ersten weißen Griot.
Das sind professionelle Sänger, Dichter und Instrumentalisten, die dazu beitragen, dass traditionelles Wissen mündlich überliefert wird. Seine Kora hat er selbst gebaut, aus einem Kürbis, Kuhfell, Holz. Er kleidet sich in der Tradition Westafrikas, spricht die Sprache. Er ist zum Afrikaner geworden. Er lebt das, was andere auf der Bühne spielen. Und er hat in seiner Band Jobarteh Kunda Mitmusiker, die diesen Weg mitgehen. Glaubhaft mitgehen, obwohl das ein zusammengewürfelter Haufen ist: Der Bassist kommt aus Italien, die Gitarristin aus den USA, die Backgroundsängerin ist Deutsche, ein Sänger und Percussionist stammt aus Aruba, der andere Percussionist aus dem Senegal. Sie alle bringen ihre musikalischen Hintergründe, ihre Erfahrungen ein und kreieren einen Bandsound, der vor allem eines ausdrückt: unbändige Freude am Leben.
In Schubladen lässt sich diese Musik eher nicht stecken. Sie wird als Mischung aus African Roots, Reggae, Afrobeat und Pop beschrieben, als Mixtur aus traditioneller und Unterhaltungsmusik. Doch solche Schubladen braucht’s nicht. Lebensbejahend – das reicht. Jobarteh Kunda sprechen Herz, Hirn und Beine an. "Habt eine gute Zeit" – mehr Botschaft brauchen sie nicht für ihr Publikum. Und diese Botschaft kommt zielsicher an: Mit seiner Musik und seinen Geschichten mit tiefem Sinn und sehr viel Humor verfolgt Tormenta Jobarteh ein Ziel: Er will die Weisheit Westafrikas für uns verständlich machen – jetzt und hier im Moment zu leben.


 

Die OldSchoolBasterds

erwecken den Sound des Rock 'n' Roll zu neuem Leben. Mit Klavier, Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und vierstimmigem Gesang sind die OldSchoolBasterds eine Band, die sich ganz der Musik der 50er Jahre verschrieben hat.

Songs von Elvis Presley, Chuck Berry, Fats Domino, Harry Belafonte, Ray Charles und anderen Größen dieser Zeit werden mit viel Liebe zum Detail von den fünf Basterds live gespielt. Euphorisch, tanzbar und voller Pomade.

Toni Burger als Zauberer auf seiner Geige, die Ausseer Soundfactory, die Free Drummers und die Young Dancers runden das Programm ab.

Veranstaltungsort: Salzhaus Bad Aussee ab 20 Uhr
 
Stefan Moser sang Reinhard Mey



Ort des Benefizkonzertes war das Cafe Lewandofsky in Bad Aussee am Di.18.März 2014.
Mey nicht zu imitieren, sondern ihn zu interpretieren, das war und ist das Ziel von Stefan Moser. Der Schauspieler, Kabarettist und Sänger aus Graz, der bereits im Ensemble des Kabarett Simpl und unter Regisseuren wie Werner Schneyder, Peter Gruber und Robert Weigmüller gearbeitet hat, suchte im Archiv nach Klassikern, Perlen und Raritäten aus neuen und alten Werken des wohl bedeutendsten deutschsprachigen Chansonniers unserer Zeit und hat daraus ein spannendes Programm zusammengestellt, das wohl für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Eine einfache und technisch vollkommen unaufwändige Idee: ein Musikant, ein Mikrophon, eine Gitarre, eine Lichtstimmung – mehr nicht. Zum ersten Mal seit zehn Jahren stand bzw. in diesem Fall saß er wieder abendfüllend solo auf der Bühne. Ein Abend mit viel Humor, Gefühl und Lebensweisheit Zum Lachen, Erinnern und Träumen. Eben genau das, was auch ein Konzert mit dem echten Reinhard Mey auszeichnet.

Wir danken Stefan Moser für seine Unterstützung unserer Projekte.
 
Afrofest am 23.Mai 2014 mit Jobarteh Kunda



Jobarteh Kunda bietet Weltmusik im besten Sinne (Süddeutsche Zeitung).

Tormenta Jobarteh wuchs in München als Werner Sturm auf. Er baut afrikanische Elemente und Künstler nicht dekorativ in seine Musik ein – er ist es, der sich assimilieren ließ. Der gelernte Schreiner studierte Schlagzeug und gelangte als 23-Jähriger nach Gambia. Dort wurde er von der hoch angesehenen Familie Jobarteh aufgenommen, wurde in afrikanischer Geschichte unterrichtet, lernte die 21-saitige Harfenlaute Kora zu spielen, wurde in der Kunst des Geschichtenerzählens unterwiesen, wurde zu einem Teil der Familie Jobarteh und schließlich zum ersten weißen Griot.

Das sind professionelle Sänger, Dichter und Instrumentalisten, die dazu beitragen, dass traditionelles Wissen mündlich überliefert wird. Seine Kora hat er selbst gebaut, aus einem Kürbis, Kuhfell, Holz. Er kleidet sich in der Tradition Westafrikas, spricht die Sprache. Er ist zum Afrikaner geworden. Er lebt das, was andere auf der Bühne spielen. Und er hat in seiner Band Jobarteh Kunda Mitmusiker, die diesen Weg mitgehen. Glaubhaft mitgehen, obwohl das ein zusammengewürfelter Haufen ist: Der Bassist kommt aus Italien, die Gitarristin aus den USA, die Backgroundsängerin ist Deutsche, ein Sänger und Percussionist stammt aus Aruba, der andere Percussionist aus dem Senegal. Sie alle bringen ihre musikalischen Hintergründe, ihre Erfahrungen ein und kreieren einen Bandsound, der vor allem eines ausdrückt: unbändige Freude am Leben.

In Schubladen lässt sich diese Musik eher nicht stecken. Sie wird als Mischung aus African Roots, Reggae, Afrobeat und Pop beschrieben, als Mixtur aus traditioneller und Unterhaltungsmusik. Doch solche Schubladen braucht’s nicht. Lebensbejahend – das reicht. Jobarteh Kunda sprechen Herz, Hirn und Beine an. "Habt eine gute Zeit" – mehr Botschaft brauchen sie nicht für ihr Publikum. Und diese Botschaft kommt zielsicher an: Mit seiner Musik und seinen Geschichten mit tiefem Sinn und sehr viel Humor verfolgt Tormenta Jobarteh ein Ziel: Er will die Weisheit Westafrikas für uns verständlich machen – jetzt und hier im Moment zu leben

Veranstaltungsort: Salzhaus Bad Aussee
 
Auf den Spuren von Herbert Hütter


Auf den Spuren von Herbert Hütter

10 Jahre Ausseer Schulen für Afrika

Ein Fixpunkt in den Sommerferien von Dir Mag Herbert Hütter waren seine Besuche in Tansania um sich persönlich vom Fortschritt  der Projekte zu überzeugen. Sein plötzlicher Tod im Dezember 2012 war nicht nur für uns ein großer Schock, auch seine Freunde in Tansania wussten nicht, wie es ohne Herbert weitergehen sollte. Schon bald war unserem Team klar, dass wir im Sinne von Herbert weitermachen wollen.
Mag Peter Ebner übernahm die Funktion des Obmannes.
Wir hatten die große Ehre, Herbert’s zweite Heimat im August besuchen zu dürfen. Was uns hier erwartete, war unbeschreiblich.
Schon der herzliche Empfang am Flughafen von Sr Veronica und ihrem Team zeigte die große Verbundenheit zwischen Afrika und Bad Aussee.
Der Besuch nahm zugleich unseren Partnern in Tansania die Angst, ob es mit Ausseer Schulen für Afrika weitergeht.
In jedem Dorf  wurden wir mit großem Jubel von den Einheimischen empfangen. Hunderte Male hörten wir immer wieder: „ sagt allen  SchülerInnen und Freunden in Österreich, wie dankbar wir für eure Hilfe sind“!
Wir besuchten unsere Schule in Tawa und unsere Krankenstationen in Maskati, Vidunda und Itaragwe.
Sr Veronica Petri  betont, dass durch die  Krankenstationen die Säuglingssterblichkeit stark gesunken ist.
3 gesunde Babies, die während unseres Besuches auf die Welt kamen, zeugten davon. Unzählige andere Erkrankungen wie zB Malaria, Husten, Durchfall, Fieber,.. werden von den Schwestern mit großer Hingabe tagtäglich behandelt. Durch die unermüdliche Arbeit von Sr Veronica muss die Bevölkerung nur einen kleinen Kostenanteil bei den Medikamenten bezahlen. Aber selbst umgerechnet 2,50€ für ein an Malaria erkranktes Kind sind fast unfinanzierbar. Ohne Krankenstation, würden diese Kinder kaum eine Überlebenschance haben.
In diesen von großer Armut geprägten Landesteilen bedeuten Schulen oder Krankenstationen eine große Aufwertung eines Dorfes und seiner Umgebung. Dies bestätigten uns auch immer wieder Vertreter der Regierung. Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und daher kann die Regierung diese Aufgaben nicht ausreichend erfüllen.

Die ländliche Bevölkerung hat kein Einkommen und ist zu 100 % ausschließlich auf Selbstversorgung angewiesen.  Eine große Trockenheit wie heuer bringt  zusätzliche Probleme. Auf dem Lebensmittelmarkt haben sich die Preise verdreifacht.
Besonders hart trifft das auch das Waisenhaus der Schwestern in Morogoro, wo ohne staatliche Hilfe 45 Waisenkinder betreut werden. Eine Spendenaktion der Gottesdienstbesucher am 15.8. in Bad Aussee ermöglicht es den Schwestern in der nächsten Zeit  490 kg Mais und 520 kg Kartoffeln für die Kinder zu kaufen.
Weiters besuchten wir folgende Projekte die sich im Bau befinden:
eine Schule in Venire ( mitfinanziert von den steirischen Religionslehrern) und ein Mädcheninternat in Ilonga (gemeinsam finanziert mit Missio Österreich). In einem Monat sollen beide Gebäude das Dach bekommen, die Fertigstellung ist im Jahr 2014 geplant.

Auch den  Kleinprojekten, wie zB  dem Kauf von Ziegen, Schweinen oder Hühnern kann man einen großen Stellenwert einräumen. Damit wird gezielt einzelnen Familien oder ganzen Gruppen eines Dorfes geholfen.

Herbert Hütter versprach immer: „jeder Cent kommt an!“
Von diesem Versprechen konnten wir uns mehr als einmal überzeugen.
Jede noch so kleine Spende hilft Menschen eine Zukunft zu geben.
Zum Schluss bleibt uns nur mehr zu sagen, danke Herbert, dass du damals die Vision hattest, von Bad Aussee aus die Welt zu verbessern. Dein Lebenswerk gibt Zeugnis davon.

Gabriele & H. Martin Rastl
für Ausseer Schulen für Afrika


das 1. Projekt Schule in Tawa
das 1. Projekt Schule in Tawa
Teilrenovierung der Primary School Tawa
Teilrenovierung der Primary School Tawa
Afrika pur
Afrika pur
     
Hostel in Mikumi
Hostel in Mikumi
Medical Board - Einsatzzentrale von Sr Veronica
Medical Board - Einsatzzentrale von Sr
Veronica
Waisenhaus
Waisenhaus
     
Erneuerungsbedürftiges Haus von Joseph
Erneuerungsbedürftiges Haus von Joseph
Herbert Hütter Schule der steirischen Religionslehrer in Vinile
Herbert Hütter Schule der steirischen
Religionslehrer in Vinile
Kind mit Malaria
Kind mit Malaria
     
Sr Veronica  Freude über die Einladung zur Verleihung des  Oscar Romero Preises
Sr Veronica  Freude über die Einladung zur
Verleihung des  Oscar Romero Preises
Dispensary Vidunda
Dispensary Vidunda
Wartende Mütter Vidunda
Wartende Mütter Vidunda
     
Ilonga Haushaltungsschule
Ilonga Haushaltungsschule
Waisenhaus Morogoro
Waisenhaus Morogoro
Fr Alphonce, Joseph, Fahrer
Fr Alphonce, Joseph, Fahrer
     
Fr Oscar
Fr Oscar
Kinder
Kinder
Dispensary Itaragwe
Dispensary Itaragwe
     
Hüten
Hüten
Kochen im Freien
Kochen im Freien
Gedenktafel f Herbert Hütter
Gedenktafel f Herbert Hütter
     
Gedenktafel
Gedenktafel
das "Rettungsauto" in Maskati
das "Rettungsauto" in Maskati
Dispensary Maskati
Dispensary Maskati
     
Mädcheninternat Ilonga - gemeinsam mit Missio Österreich errichtet
Mädcheninternat Ilonga - gemeinsam mit
Missio Österreich errichtet
   
 
MIVA - Missions Arbeitsgemeinschaft Stadl Paura KMB sei so frei Graz Missio Österreich Salinen Austria Ag Turkish Airlines

MIVA - Missions Arbeitsgemeinschaft Stadl Paura

KMB sei so frei Graz

Missio Österreich

Salinen Austria Ag

Turkish Airlines

 

Benefizaktionen im Advent 2013

Im Advent wurden wieder einige tolle Benefizaktionen für unsere Projekte durchgeführt: Bei einem Adventstand im Kurpark, den die „MKV Tressenstein“ und die Familie Rastl betreuten, konnten mit dem Verkauf und einigen großzügigen Spenden von Standbesuchern insgesamt ca. 3.000 Euro aufgebracht werden.

Die Volksschule Grundlsee spendete von ihrem Hirtenspiel 120 € und der Polytechnische Lehrgang von einem Elterncafe 110 €. Vier Kinder der Volksschule Bad Aussee  (Sinan, Johannes, Flora , Lukas.......) erwirtschafteten mit einem privaten Weihnachtsmarkt zwei Stipendien für Schülerinnen in Tansania.
Die Schülerinnen Anna Grill und Margarita Stimitzer von der HLW Bad Aussee gestalteten beim „Seer Advent“ einen Abend mit den Stainacher Glöcklern und zwei Musikern von den „Niachtn“. Der Erlös von 1.260 € wurde uns für ein Mädcheninternat übergeben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten.

   
Vinile in Tansania bekommt eine Schule, ein Projekt der steirischen ReligionslehrerInnen
 

Ein tolles Zeichen grenzüberschreitender Solidarität setzen Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Steiermark, indem sie ein Vorhaben der „ Bad Ausseer Schulen für Afrika“ unterstützen.
Auf Initiative der Fachinspektoren Herbert Grassegger und Dietmar Krausneker wurde unser Netzwerk  für ein konkretes Projekt um die steirischen Religionslehrer und deren Schüler erweitert. Im sehr entlegenen Dorf Vinile wurde der Bau einer Grundschule in Angriff genommen. Schulische Bildung ist dort bisher ein Fremdwort. „Unsere Leute sollen beim Verkauf ihrer Produkte in der Stadt nicht mehr so leicht betrogen werden können, wenn sie lesen, schreiben und rechnen können“, sagt Pfarrer Conrad Lukoo, in dessen riesigem Pfarrgebiet das Dorf liegt. Vier Stunden Fußmarsch trennen es von der Stammpfarre Tawa.

Ein sehr einfacher Schulbau wurde geplant und umgesetzt. Da sich viele steirische Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Benefizaktionen von der Fastensuppe bis zum Adventmarkt beteiligten, schafften wir den Bau der Grundschule für 400 Kinder. Der Betrieb ist durch den Staat Tansania zugesagt. So wird eine Vision Realität.

Das Projekt wurde von der steirischen Landesregierung mit 7.000 Euro gefördert.
Transport von Krankenhausmaterial
  Durch den Umzug des Landeskrankenhauses in ein neues Gebäude tat sich für uns eine große Chance auf. Vom nicht mehr gebrauchten Material bekamen wir einen ganzen Lastwagen voll mit Bekleidung für medizinisches Personal, Bettwäsche, viele Nachtkästchen, 4 Betten, Leibschüsseln, eine Waage und einen Rollstuhl. Durch die Hilfe der Missionsarbeitsgemeinschaft MIVA konnten wir das Material ohne zusätzliche Kosten nach Morogoro schicken, von wo es auf die Gesundheitsstationen aufgeteilt wird.Transport
Tanzshow aus Tansania und die Sondercombo beim Jubiläums - Afrofest
Iyasa

Tanzshow aus Tansania und die Sondercombo beim Jubiläums - Afrofest

Am 24. Mai werden 10 Jahre „Ausseer Schulen für Afrika“ beim Salzhaus in Bad Aussee mit einem tollen Fest der kulturellen Begegnung zwischen Afrika und dem Ausseerland gefeiert.

Bereits ab 15 Uhr stimmt man sich mit vielen Aktivitäten vom afrikanischen Kochen bis zum Trommelworkshop mit Gästen aus Afrika bei einem bunten Kindernachmittag ein.
Ab 20 Uhr kommen die Erwachsenen auf ihre Rechnung, wobei man mit jeder Eintrittskarte zwei Sack Zement oder andere dringend benötigte Hilfsgüter finanziert.
Den absoluten Höhepunkt bildet IYASA mit der Tanzshow „AFRICA ALIVE“: 8 Tänzer und Musiker aus Zimbabwe. Beeindruckende Stimmen, faszinierende Chöre, Livemusik wie ein Donnergrollen und ein Rhythmus, der einen unbedingt mitreißt! Eine wunderbare Mischung aus Kunst, Professionalität, kraftvoller Poesie und purer Lebensfreude!
Dazu kommen einheimische Musiker wie der brillante Toni Burger auf seiner Geige und der beliebte Chor Sound Factory, die sich in den Dienst der guten Sache stellen.
Eidlhacker mit Christian Eidlhuber, Jürgen und Sepp Fleischhacker sowie Ernst Gottschmann planen zu Ehren des verstorbenen Herbert Hütter für das Afrofest etwas Besonderes, wir dürfen gespannt sein. Die Young Dancers bringen mit ihren fetzigen Moves Schwung in die Bude.
Für einen fulminanten und durchaus auch humorvollen Abschluss wird die aus „Die große Chance“ bekannte Sondercombo sorgen. Über den Winter haben die 4 Jungs aus dem Ennstal ja ihr erstes Album erarbeitet.

Und bei einer Verlosung gibt es wieder ein von Trachten Rastl gefertigtes Afrikadirndl zu gewinnen. Mit dem Erlös des Afrofestes kann wahrscheinlich schon der Grundstein für das nächste Projekt, ein Schülerwohnheim für Mädchen in Tansania, gelegt werden.

Foto: IYASA, Lebensfreude pur

Venire in Tansania bekommt eine Schule, ein Projekt der steirischen ReligionslehrerInnen
Jänner 2013: Mit dem Bau der Schule wurde bereits begonnen. Betonziegel für die Grundfeste wurden selbst hergestellt. Der Bau schreitet zügig voran.
VenireVenire
VenireVenireVenire
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VenireVenireVenire
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Afrofest 2012 Freitag 1.Juni 2012
Afrofest 2012

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Mamadou Diabate, der König des Balafons, beim Afrofest am 1.Juni 2012

In einem kleinen Dorf im Westen Burkina Fasos aufgewachsen, kam der afrikanische Musiker Mamadou Diabate im April 2000 nach Österreich. War er in seiner Heimat bereits im Kindesalter ein Star am traditionsreichen Balafon, hat der Musiker nach mittlerweile neun eigenen Alben und zahlreichen Gastauftritten längst auch in der heimischen Weltmusikszene Fuß gefasst.
Beim Afrofest, das am 1.Juni im Salzhaus in Bad Aussee stattfand, spielte  er mit zwei Ausseer Musikern: Mit dem famosen Geiger Toni Burger, dem bereits in Wien etablierten Alexander Meissl und mit einem hervorragenden Percussionisten aus Wien. Das ist die Meisterklasse kultureller Begegnung.
Kofi Quarshie ist einer der renommiertesten Percussionisten Westafrikas.  Seine Ausbildung
zum Meistertrommler absolvierte er an der Akademie „Of Africa Music and Arts“ und beim
 Trommelvater Ghanas, Master Drummer Mustapha Tettey Addy. Bei uns spielte er crossover mit Voglwüd aus Salzburg.
Irish Steirisch erlebten wir diesmal hautnah und unplugged, ein ganz besonderer Zauber.
Eidlhacker mit Christian Eidlhuber, Jürgen und Sepp Fleischhacker sowie Ernst Gottschmann liefen zur Hochform auf und rissen das Publikum mit. Die Soundfactory präsentierte Highlights zu ihrem zehnjährigen Jubiläum. Die Young Dancers brachten Schwung in die Bude und Die Niachtn sorgten an diesem bunten Abend für einen fulminanten Abschluss.
Der Erlös dient den „Ausseer Schulen für Afrika“, die damit den Bau der bereits dritten Gesundheitsstation und der zweiten Schule bei ihren Projektpartnern in Tansania vorantreiben. Mit dem Erlös einer Eintrittskarte können zwei Säcke Zement für die Bauprojekte gekauft werden. Die Firma Trachten Rastl schneiderte wieder einige Afrika – Dirndln, die es bei einer Verlosung zu gewinnen gab. Das Altausseer Bierzelt wird heuer also wohl einige Afrika – Dirndln als besonderen Blickfang zu bieten haben.
Der beliebte Kindernachmittag beim Afrofest bot verschiedene Workshops vom Trommeln mit Kofi Quarshie über das Basteln von Tiermasken bis zum kreativen Schmuck aus Abfällen.

Fotos Afrofest 2012
-->Die Hilfe kommt an

Afrikavortragon klick auf das Bild = Bild vergrössern
Schwester Veronika mit Dir. Herbert Hütter an jener Stelle, an der mittlerweile eine Krankenstation steht

Schwester Veronika
Bgm. Marl und Vbgm. Frosch bei der Spendenübergabe an SchwesterVeronika

Schwester Veronika
Bei der Spendenfreude der Kinder geht einem das Herz auf

Die Ausseer bewegen etwas in Tansania

„Oh mein Gott, danke, danke, oh mein Gott“, stammelte Schwester Veronika Petri, als sie von Bürgermeister Marl und Vizebürgermeister Frosch, der sie als „Engel auf Erden“ bezeichnete,  eine Spende der Stadtgemeinde und von Dr. Detlef Mager die fehlenden 3.000 Euro für die Fertigstellung einer Krankenstation bekam. Es war dies der emotionale Höhepunkt eines sehr bewegenden Tansania – Abends im Bundesschulzentrum Bad Aussee.
Veronika Petri, eine 77jährige katholische Ordensschwester voller afrikanischer Lebensfreude, bedankte sich überschwänglich für die großartige Hilfe, die in der schon fast 10jährigen Partnerschaft zwischen dem Ausseerland und ihrer Diözese Morogoro in Tansania geleistet wurde. Schon bald werden es drei Gesundheitsstationen und zwei Schulen sein, die durch die Initiative der „Ausseer Schulen für Afrika“ für Menschen in bitterster Armut errichtet wurden. „Die Gesundheit und die Ausbildung sind am wichtigsten“, sagt Sr. Veronika. Sie selbst hat ihre Mutter und zwei Stiefmütter im Kindbett verloren und war von ihren vielen Geschwistern das einzige Kind, für das eine bessere Ausbildung finanzierbar war. So wurde sie Hebamme und Krankenschwester, um sich besonders um Mütter und Kinder kümmern zu können. „Mit jeder Gesundheitsstation rettet ihr das Leben vieler Menschen, die sonst bis zu 160 km zu Fuß in ein Krankenhaus gehen müssten. Auch die Schule ist sehr wichtig. Jene Schüler, die bisher überhaupt eine Schule besuchten, hatten oft einen Fußmarsch von 3 Stunden, was sehr gefährlich ist“, beschreibt sie den Gewinn an Lebensqualität.
Auch mit kleinen Geldbeträgen, wie sie die Ausseer Schüler gesammelt haben, kann schon viel erreicht werden. Um einen Euro kann man für die Ausspeisung der Kinder 20 kg Kartoffeln kaufen. Das Monatsgehalt eines Lehrers beträgt 50 Euro, was dem Preis für ein Ziegenpaar entspricht oder dem Schulgeld an einer höheren Schule für ein Jahr. Mit den 15 Euro Eintritt beim Afrofest, das am 1.Juni wieder rund ums Salzhaus stattfinden wird, kann Schwester Veronika 2 Säcke Zement für den Bau einer Gesundheitsstation oder einer Schule kaufen.
In Aussee werden auch alte ohne Strom betriebene Nähmaschinen gesammelt, damit sich Absolventinnen einer Haushaltungsschule in Ilonga in den Dörfern selbstständig machen können und nicht in die Stadt auf Arbeitssuche gehen.

Die Begegnungen in Bad Aussee wurden auch genützt, um größere Projekte auf Schiene zu bringen: Eine Einzelspenderin finanziert mit 5.000 € ein Labor in einer Gesundheitsstation, die „Schule der steirischen Religionslehrer“ ist beinahe ausfinanziert, MISSIO ( Päpstliche Missionswerke ) beteiligt sich  auf Initiative des Religionslehrers Hans Martin Rastl mit 25.000 € an einem Mädcheninternat, wodurch die Ausseer nur mehr 5.000 € auftreiben müssen. Vielleicht fruchtet auch noch die Initiative von Dr. Diether Ribitsch, bei der Übersiedlung des Krankenhauses in den Neubau nicht mehr gebrauchte Geräte, Betten und andere Utensilien für Tansania zur Verfügung zu stellen.
 
Spenden steuerlich absetzbar


Möchten Sie unsere Projekte in Tansania unterstützen und dabei auch noch Steuern sparen? Das geht jetzt. Die „Ausseer Schulen für Afrika“ bieten diese Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Katholischen Männerbewegung.

Eingezahlt wird dabei auf das Konto der KMB, die das Geld an die Ausseer Schulen weiterleitet, wenn als Verwendungszweck „Projekte der Ausseer Schulen“ angegeben wird. Die Kontonummer lautet 00000-954222 bei der Steiermärkischen Bank mit der Bankleitzahl 20815.
Die langjährige Zusammenarbeit der Ausseer mit der KMB ist also um eine Facette reicher.

 

--> Venire in Tansania bekommt eine Schule, ein Projekt der steirischen ReligionslehrerInnen



Ein tolles Zeichen grenzüberschreitender Solidarität setzen Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Steiermark, indem sie ein Vorhaben der „ Bad Ausseer Schulen für Afrika“ unterstützen.
Im Jahr 2002 entstand im Bemühen um die Finanzierung einer neuen Schule für das Bergdorf Tawa in Tansania ein Netzwerk der 13 Schulen des Ausseerlandes und einiger Privatpersonen, bei dem auch  die Religionslehrer Hans Martin und Gabriele Rastl sowie Eva und Peter Ebner sehr aktiv sind. Durch die schulübergreifende Zusammenarbeit gelang die Organisation vieler erfolgreicher Benefizveranstaltungen. Sechs große Afrikafeste bildeten bisher die Höhepunkte. Es entstand ein tragfähiger Verein für eine dauerhafte Partnerschaft zwischen dem Ausseerland und der Diözese Morogoro in Tansania. Erste Kontaktperson in Afrika war Pfarrer Conrad Lukoo, dessen Studium von einer Gruppe in der Pfarre Hausmannstätten finanziert worden war.

Schule der steirischen Religionslehrer
Auf Initiative der Fachinspektoren Herbert Grassegger und Dietmar Krausneker soll dieses Netzwerk nun für ein konkretes Projekt um die steirischen Religionslehrer und deren Schüler erweitert werden. Im sehr entlegenen Dorf Venire ist der Bau einer Grundschule geplant. Schulische Bildung ist dort bisher ein Fremdwort. „Unsere Leute sollen beim Verkauf ihrer Produkte in der Stadt nicht mehr so leicht betrogen werden können, wenn sie lesen, schreiben und rechnen können“, sagt Pfarrer Conrad Lukoo, in dessen riesigem Pfarrgebiet das Dorf liegt. Vier Stunden Fußmarsch trennen es von der Stammpfarre Tawa.
Für 20.000 € ist ein sehr einfacher Schulbau geplant. Wenn sich viele steirische Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Benefizaktionen beteiligen, schaffen wir den Bau der Grundschule für 400 Kinder in Venire.
Verantwortlich für den Bau ist der erfahrene Pfarrer Conrad Lukoo, mit dem  bereits die Schule in Tawa gebaut wurde. Der Betrieb ist durch den Staat Tansania zugesagt.
Durch verschiedenste Benefizveranstaltungen von der Fastensuppe bis zum Konzert können sich Schülerinnen und Schüler aus steirischen Schulen in das Projekt einbringen. So wird eine Vision Realität.

Konto 30422230000 bei Volksbank Steir. Salzkammergut BLZ 42740
IBAN: AT604274030422230000   BIC VOSSAT2102G
Verwendungszweck: Schule für Venire

Das Projekt wird von der steirischen Landesregierung mit 7.000 Euro gefördert.

Der Film "A drop in the ocean" kann bei den beiden angegebenen ARF-Zugängen direkt angesehen bzw. heruntergeladen werden.


--> Goisern trifft Afrika


Eine Reise in eine andere Welt brachte viele Spenden ein!


Ein erfolgreiches Maturaprojekt der HLW Bad Ausseevon Cécile Zierler und Anna Putz fand am 12. Juni 2011 im Schloss Neuwildenstein in Bad Goisern statt. Eine äußerst zufriedenstellende Besucherzahl mit über 120 Personen konnte erreicht werden.

Nach der kurzfristigen sowie überraschenden Absage der "Black and White Company" musste eine neue Band organisiert werden. So freuten sich die Veranstalter, "Hillstream", "StiriaSistem", Goiserer Musiker sowie Trommler begrüßen zu dürfen. Die gigantische Spendensumme von knapp 1.800 Euro kommt dem Netzwerk "Bad Ausseeer Schulen für Afrika" zugute, welches in Tansania lebensnotwendige Einrichtungen wie Gesundheitsstationen erbaut.

Zahlreiche Spender und Sponsoren haben dieses Maturaprojekt unterstützt. Ein besonderer Dank gilt dem 3.-Welt-Laden in Bad Ischl, welcher unsere Spendensumme mit einem großzügigen Geldbetrag erhöhte. Der Verein "Schulen für Afrika" freut sich weiterhin über eine Erhöhung des Spendenkontos. BLZ 42740, Konto 30422230000, IBAN 604274030422230000


--> Afrikadirndl: Globalisierung der anderen Art
 




Foto 1: Toni Burger im Vorjahr
beim Afrofest
Foto2: Afrikadirndl

Bei Trachten Rastl in Bad Aussee ist man immer für neue Ideen offen. Beim Afrofest am Freitag, 10.Juni ab 20 Uhr wird nun die neueste Kreation präsentiert: Das Ausseer Afrikadirndl.

Vom letzten Besuch bei den Hilfsprojekten der "Ausseer Schulen für Afrika" in Tansania wurde eine Stoffballen mitgebracht, aus dem mit Kreativität und handwerklichem Geschick im Ausseerland ein Dirndl gezaubert wurde. Erstmals öffentlich gezeigt wird es in einer von Maria Schönauer choreographierten Modeschau, bei der sich die Tänzerinnen der Tanzshow "Streets of Africa" und weiße Models zum volksmusikalischen Steirer ebenso bewegen wie zu afrikanischen Trommelrhythmen. Am Schluss kann das Kleid ersteigert werden. Der Erlös dient den Ausseer Entwicklungshilfeprojekten.


Das ist aber nicht der einzige Leckerbissen beim Afrofest, das den Platz rund um das Salzhaus wieder in eine Partyzone der besonderen Art verwandelt. Toni Burger, ein Ausnahmekönner auf seiner Geige, holt sich heuer einen besonderen Gast an seine Seite. Wer kennt schon den Komponisten von "Wüdensee"? Als Hüttenwirt am Hochkogel und Gastronom in Ebensee musiziert der Liedermacher Andi Reitinger leider viel zu selten im Tal. Das hat er mit Toni Burger von der Mozartband und der Singerd Tanzmusi gemeinsam, der den Sommer ja auch immer als Halter auf der Alm verbringt. Für die Kreativität und die Virtuosität auf der Geige scheint sich das bezahlt zu machen.
Nach dem euphorisch bejubelten Soloauftritt im Vorjahr bringt sich Toni Burger also wieder auf ganz besondere Weise in diese bunte Veranstaltung der Begegnung zwischen verschiedenen musikalischen Stilrichtungen und Musikern aus dem Salzkammergut und Afrika ein.


Für entsprechende Vielfalt im Programm sorgen noch der Trommler Kofi aus Ghana, die Crazy Trash Drummers, Ausseer Sound Factory, Altausseer Seitlpfeiffer, eine Feuershow, Young Dancers und die Cross-over-Band Hillstream. Wir dürfen gespannt sein.


Von 15 bis 17 Uhr findet ein afrikanisches Kinderfest statt.

--> Streets of Africa beim Afrofest in Bad Aussee


... zum vergrößern!

Diese Tanzshow beeindruckt durch das Miteinander traditioneller und moderner Musik, verbindet die alten Tänze der Dörfer mit jenen der Youngsters der pulsierenden Städte. Die 8 Tänzer und Musiker aus Zimbabwe vermitteln afrikanische Lebensfreude pur!
Die "Ausseer Schulen für Afrika" präsentieren am 10.Juni ab 20 Uhr ein besonders vielfältiges Programm für das sechste Afrofest. Rhythmus, Tanz, Feuer, Emotion verschmelzen bei der Begegnung österreichischer und afrikanischer Musiker rund um das Salzhaus zur Weltmusik.

Als wäre der Musikgenuss bei den 8 Bands auf 3 Bühnen  noch nicht Grund genug zum Hingehen, werden mit dem Erlös des Afrikafestes auch noch Hilfsprojekte wie eine Gesundheitsstation in Tansania finanziert.
Am Freitag vor Pfingsten ab 20 Uhr  wird die Disco "Salzhaus" und der Platz davor zur Partyzone der besonderen Art. Wenn die Altausseer Seitlpfeifer mit dem Trommler Kofi aus Ghana auf einen gemeinsamen Rhythmus einschwingen, wird die völkerverbindende Kraft der Musik spürbar. Das Geigengenie Toni Burger tritt erstmals im Tal mit Andi Reitinger, dem Komponisten von "Wüdensee", auf.

Die Crazy Trash Drummers aus dem Ennstal erzeugen einen irren Rhythmus und machen alles zum Musi
kinstrument, was ihnen vor die Füße kommt.
Abgerundet wird das Programm durch das Vokalensemble Soundfactory, die Newcomer Hillstream, die Tanzformation Young Dancers und eine Feuershow.

Absolut sehenswert wird die steirisch - afrikanische Dirndlschau, bei der das erste Afrika - Dirndl von Trachten Rastl präsentiert wird, das man auch bei einer amerikanischen Versteigerung erwerben kann.

Beim Kindernachmittag ab 15 Uhr bringen zahlreiche Workshops den Kindern die afrikanische Kultur näher. Die "Ausseer Schulen für Afrika" haben in der Vorbereitung wieder ganze Arbeit geleistet.

Foto: Kulturelle Begegnung: Ausseerland trifft Afrika

--> Afrofest 2011


Afrofest 2011

am
Freitag 10. Juni 2011

 
--> Delegation aus Bad Aussee besuchte ihre Hilfsrojekte in Tansania


Wazungu, Wazungu - Europäer, Europäer waren die lauten aufgeregten Rufe von Kindern in abgelegenen afrikanischen Dörfern, als unsere kleine Gruppe, bestehend aus vier Vertretern von "Schulen für Afrika" zusammen mit den vier afrikanischen Begleitern bzw. Gastgebern, allen voran Schwester Veronika, in einem Jeep vorüber fuhr. Viele Kinder sahen in diesem Moment zum ersten Mal Weiße, die sie sonst nur von Erzählungen kannten.

Der Zweck dieser Reise war die Funktionsfähigkeit der Krankenstationen zu überprüfen, die durch Spenden aus dem Ausseerland errichtet wurden oder gerade im Entstehen sind.
Der Empfang in den kleinsten Dörfern durch die Bevölkerung war überwältigend. Die lokalen Krankenstationen, die mit einer Arzthelferin und einer Hebamme besetzt sind, werden höchstens alle 3 Monate von einem Arzt besucht, die übrige Zeit sind sie auf sich selbst angewiesen.
Als es bekannt wurde, dass ein Arzt aus Europa gekommen war, wurden die Krankenstationen gestürmt und der Ausseer Arzt Dr. Mager hatte alle Hände voll zu tun, die Kranken nach den gegebenen Möglichkeiten und mit Hilfe von Medikamenten, die er vorsorglich mitgenommen hatte, zu behandeln.


"Mit so einem Ansturm habe ich nicht gerechnet", sagte Dr. Mager und war froh Sr. Veronika aus Morogoro, die schon einmal in Bad Aussee für die Unterstützung ihrer Stationen geworben hatte, als Dolmetscherin an seiner Seite zu haben.
Mag. Herbert Hütter besprach mit den Verantwortlichen, wie bestehende Projekte  abgeschlossen und neue in Angriff genommen werden könnten.


Die Unterbringung erfolgte in Klöstern, die sich in der Nähe der errichteten Schulen oder Krankenstationen befanden.
Das Gebiet von Morogoro ist so groß wie die Steiermark und wird von 32 Krankenstationen betreut. Allein die Anstaltsapotheke des LKH- Bad Aussee hat mehr Medikamente, Spritzen und Verbände zur Verfügung als alle 32 Krankenstationen in Morogoro zusammen. "Das erklärt, warum so dringend Hilfe in der Gegend gebraucht wird, es fehlt einfach an allem!" sagte Dr. Mager abschließend.


Eindrucksvoll ist auch die Arbeit der Priester und Schwestern der katholischen Kirche, die sich nicht nur für ihre Glaubensgenossen einsetzten, sondern auch für die Muslime und Anhänger von Naturreligionen. Sie legen selbst Hand an, wenn es gilt eine Wasserleitung über Kilometer weit ins Dorf zu legen, eine Straße durch unwirtliches, steiles Gelände zu bauen. Einer hat sogar eigenhändig einen Fischteich ausgegraben und einen Schweinestall errichtet, um durch Fisch- und Schweinezucht allen Teilen der Bevölkerung ein kleines, bescheidenes Einkommen zu ermöglichen.


"Ich habe sehr viel gelernt, es war ein konspiratives, aber auch ein erschütterndes Erlebnis, womit ich bei den Untersuchungen konfrontiert wurde" sagte Dr. Mager, "sehr viel Malaria, schwere Hautkrankheiten, Lepra, Poliomyelitis, Lähmungen und Verkrüppelungen, aber das Schönste war das Leuchten in den Augen derer, wenn ich Ihnen versprechen konnte, dass sie wieder gesund werden würden!"

--> Weihnachtsengerl helfen Kindern in Afrika


An den Adventwochenenden  verschenkten sie als Engerl und Wichtel verkleidet Kekse in den Einkaufsstraßen von Bad Aussee an Passanten.

Ausgestattet und betreut von Helga König drehten Raphael und Sophie Muß, Katharina Schneider und Lisa Zand  trotz großer Kälte brav ihre Runden. Besonders toll ist, dass die vier Volksschüler aus Altaussee die dafür erhaltenen Trinkgelder nicht für sich behielten. Animiert durch die Information über Tansania beim Weihnachtsmusical in Bad Aussee, überreichten sie das Geld an die Religionslehrerin Eva Ebner von den "Ausseer Schulen für Afrika", damit die Renovierung der Volksschule in Tawa unterstützt werden kann. Da Sophie auch noch etwas Erspartes beisteuerte, waren es tolle 120 Euro. Beispielgebend, oder?

Foto: Raphael und Sophie Muß, Lisa Zand und Katharina Schneider (nicht am Bild) übergaben ihre Spende für die "Ausseer Schulen für Afrika" an Eva Ebner

--> Gleichenfeier beim Krankenhaus


Nein, nicht das neue LKH in Bad Aussee ist bereits unter Dach. Gemeint ist die mit Spenden aus dem Ausseerland finanzierte Gesundheitsstation im Dorf Vidunda in Tansania. Nachdem im Bergdorf Maskati die erste Station bereits bestens funktioniert und von der Bevölkerung begeistert angenommen wird, ist dies bereits der zweite Bau einer solchen Station durch die "Ausseer Schulen für Afrika". Für die dritte in Taraque wurden ebenfalls bereits die ersten 10.000 Euro überwiesen.

Neben diesen Großprojekten hilft das Ausseerland aber auch immer wieder mit scheinbar kleinen Dingen, die aber für die Betroffenen in der Diözese Morogoro einen großen Zuwachs an Lebensqualität bedeuten.
In dieser Woche wurde an 23 sehr arme Familien je ein Paar Ziegen übergeben. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Existenzsicherung dieser Menschen. Vom Ziegennachwuchs soll dann wieder jeweils eine Ziege an eine andere Familie verschenkt werden. Der Anfang für die Hilfe zur Selbsthilfe ist gemacht.  

Im Dorf Maskati freut man sich über ein Motorrad, das zum Großteil mit Eintrittsgeldern für den vom Ausseer Regionalfernsehen und Hans Martin Rastl gestalteten Film "A drop in the ocean" finanziert wurde. Hier betreut Pfarrer Oscar 19 Außenstationen, die er bisher nur in bis zu 9stündigen Füßmärschen erreichte. Auch Medikamente können nun in diese oftmals  für einen PKW unzugänglichen Teile des Landes gebracht werden.

In Tawa wartet man nur mehr auf den Beginn der Ferien, um mit 5.400 Euro der Ausseer Spender eine Schule für die Kleinsten zu sanieren. Die Notwendigkeit dafür hat die Ausseer Delegation beim letzten Besuch in Afrika erkannt und rasch gehandelt, um den drohenden Verfall zu stoppen. So entsteht Stein für Stein nicht nur eine schönere Schule, so baut man auch an der Freundschaft zwischen Afrika und dem steirischen Salzkammergut.
--> Schulen für Afrika!


Ausgehend von einer Religionsstunde in der Hauptschule 1 in Bad Aussee mit Fr. FL Eva Ebner hatten zwei Schüler eine wunderbare Idee! Das in der Religionsstunde erlernte Basteln von Sorgenpuppen wurde beim 32. Pfarrfest in Bad Aussee fortgesetzt. Am Kindernachmittag des Pfarrfestes wurden alle Kinder eingeladen, weitere Sorgenpuppen zu basteln. Am Sonntag, beim großen Pfarrfest im Pfarrheim Bad Aussee ging es dann aber erst so richtig los. Die Initiatoren der Aktion, Valentin Rack und Lorenz Ehrenfellner holten sich dazu noch Unterstützung von ihren Geschwistern Florian Rack und Flora Ehrenfellner. Und dann wurden alle Sorgenpuppen gegen eine kleine freiwillige Spende verschenkt. Dabei wurde das letzte Sorgenpüppchen in einer kleinen Versteigerung von Flora an den Bestbietenden weitergegeben. HR Dir. Mag. Herbert Hütter, HAK/HIT-Direktor und Initiator des Projektes "Schulen für Afrika" konnte sich beim Überreichen des Geldes über einen Betrag von 294,02 Euro freuen und sprach den Kindern den Dank aller Beteiligten Personen im Ausseerland und in Afrika aus. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Bastler- und SpenderInnen!

--> Pfeiferl traf Jembe beim Ausseer Afrofest

"Der Geist beim Afrofest ist ein Wahnsinn," schwärmt Toni Burger, der mit seiner Geige und dem Frontman der Wolof Beats aus dem Senegal einen der Höhepunkte auf die Bühne zauberte. Das war Begegnung der Kulturen von der feinsten Art. Auch Kurt Simentschitsch von den Altausseer Seitlpfeifern holte die afrikanischen Gäste mit ihren Jemben zum gemeinsamen Musizieren auf die Bühne. Als am Ende der lauen Sommernacht Vertreter aller mitwirkenden Gruppen gemeinsam musizierten und tanzten, war das Festzelt am Kochen, denn dieser Abend hatte für alle viel geboten.
Den Auftakt für das fünfte Afrofest der "Ausseer Schulen für Afrika" bildete der Kindernachmittag, bei dem vom Trommelworkshop der Gäste aus dem Senegal bis zum Kletterturm einer Projektgruppe der HAK ein buntes Programm geboten worden war.

Nach der talentierten Jugendband BA/BC brachte der Chor der Soundfactory erstmals afrikanische Stimmung ins Zelt. Besonders erfreut zeigte sich der Organisator Peter Ebner, als ihm von Waltraud Köberl als Obfrau ein Scheck über tausend Euro überreicht wurde, die die Soundfactory bei einem Konzert in der Pfarrkirche eingenommen hatte.

Der Energieüberschuss der Crazy Trash Drummers ließ diese Burschen aus dem Ennstal sogar auf ein Klettergerüst steigen, um dort mit Milchkannen, Mülltonnen und ähnlichen Instrumenten Vollgas zu geben. Afrika in vielen Facetten erlebte das Publikum bei der Tanz- und Trommelshow "Spirit of Africa" der Gruppe Iyasa aus Zimbabwe. Mit Lebensfreude pur und Rhythmen wie ein Donnergrollen zauberten die fünf Frauen und vier Männer Urlaubsstimmung in die heiße Nacht.
Millions of Dreads präsentierten ihre neue CD und gewannen zu ihren zahlreichen jungen Fans auch sicherlich einige ältere Semester dazu.
Wer den Reingewinn, der für den Bau einer Krankenstation in Tansania und den Ankauf einiger Ziegen verwendet wird, noch erhöhen möchte, findet bei der Volksbank ein Konto. 3042230000 BLZ. 42740

--> Schulen Bad Aussee für Afrika


--> Ausseer Hilfe in Afrika wirkt


Freude bei der Eröffnung der Gesundheitsstation in Maskati


Die neue Gesundheitsstation in Maskati

Mit eigenen Augen hat sich eine Delegation der "Ausseer Schulen für Afrika" in Tansania davon überzeugt, wofür das gespendete Geld verwendet wurde. Das Ergebnis zeigt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für viele Menschen.

HR Dir. Herbert Hütter ( Handelsakademie ), Hans Martin Rastl ( Ausseer Regionalfernsehen) und Ute Groß ( Kleine Zeitung ) nahmen die Strapazen einer tagelangen Rundfahrt von Projekt zu Projekt auf sich. In Tawa wurden sie von den Kindern empfangen, die ihnen stolz ihre neue Schule zeigten. Für die Gesundheitsstation in Vidunda wurde spontan eine Dringlichkeitssitzung mit hohen Vertretern der Diözese einberufen, um dem etwas überforderten Ortspfarrer unter die Arme zu greifen.

Den Höhepunkt der Reise bildete die Eröffnung der sehr gelungenen Gesundheitsstation im Bergdorf Maskati durch Kardinal Polycarp Pengo. Tausende Menschen aus der Umgebung feierten dabei auch die Übergabe eines Transportfahrzeuges, dem ersten Auto in diesem Gebiet. Finanziert wurde es mit Spenden aus dem Ausseerland, der steirischen Landesregierung und der Missionsarbeitsgemeinschaft. Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der nächsten Gesundheitsstation in Taragwe nach dem bewährten Muster von Maskati laufen bereits auf Hochtouren.
Die Gastfreundschaft und die Dankbarkeit der Menschen in Tansania für die geleistete Hilfe beeindruckte die steirische Delegation sehr und die geschlossenen Freundschaften motivieren natürlich für die Weiterarbeit.

Der halbstündige Film "A drop in the ocean", von Hans Martin Rastl für das Ausseer Regionalfernsehen über diese Reise gedreht, wurde am Do. 12. November 2009 im Bundesschulzentrum Bad Aussee gezeigt.

--> Filmvortrag "a drop in the ocean"


Donnerstag 12. November

Ein Reisebericht von:

  • Hans Martin Rastl (ARF)
  • Ute Groß (Kleine Zeitung)
  • Herbert Hütter (HAK Bad Aussee)

--> Afrofest 2009 im Salzhaus


Rhythmus, Tanz, Feuer, Emotion verschmelzen bei der Begegnung österreichischer und afrikanischer Musiker in Bad Aussee zur Weltmusik.

Als wäre der Musikgenuss bei den 8 Bands auf 3 Bühnen  noch nicht Grund genug zum Hingehen, werden mit dem Erlös des Afrikafestes auch noch Hilfsprojekte wie eine Gesundheitsstation in Tansania finanziert.
Am Fr. 5. Juni ab 20 Uhr  wird die Disco „Salzhaus“ und der Platz davor zur Partyzone der besonderen Art.

Der Duft afrikanischer Küche, zubereitet vom Kulturreferenten Ghanas und seiner Frau, wird das ganze Gelände durchströmen, wenn die Altausseer Seitlpfeifer mit den Afrodrums auf einen gemeinsamen Rhythmus einschwingen.

Den Höhepunkt bildet die A–Capella-Formation Insingizi aus Simbabwe. Sie gewannen eine Vielzahl an Musikwettbewerben in ihrer Heimat und wurden darüber hinaus bekannt, als sie 1995 ihren Hit "Bantu-Nonke-Sugar Daddy" auf Platte herausbrachten, der sehr schnell im Radio von Simbabwe zur Anti-Aids-Hymne wurde. Neben ihrer typischen "Imbube"-Musik bieten sie aber auch wunderbare Bewegungs-Choreografien und Percussion Sounds, für die vom Gummistiefel bis zur Trillerpfeife alles zum Rhythmusgerät wird.

Besonders freut sich eine große Fangemeinde auf  Millions of Dreads. Die Freunde von Reggae, Dancehall und Ska werden bei der von Ernst Gottschmann produzierten Band voll auf ihre Rechnung kommen.
Abgerundet wird das Programm durch das Vokalensemble Soundfactory, die Siaßreither, JEM Project,  DJ Peter Pan, eine Feuershow und Überraschungsgäste.
Die „Ausseer Schulen für Afrika“ haben in der Vorbereitung wieder ganze Arbeit geleistet.
Vorverkauf über die Tourismusbüros und das Salzhaus.


--> Afrofest 2009 Fr. 5. Juni 2009
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--> Fairness Award für HAK Bad Aussee

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Fairness Award für HAK Bad Aussee

Das Unterrichtsministerium belohnt mit einem gut dotierten Preis besonderes Engagement von Lehrkräften, um faires Denken und Handeln bei ihren Schülerinnen und Schülern zu fördern. Unter 121 Vorschlägen setzte sich Mag. Peter Ebner von der Handelsschule und Handelsakademie Bad Aussee durch. Aus den Händen von Frau Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied erhielt er den Fairness Award für „Herausragende Einzelleistungen“.


In einer sehr festlich gestalteten Feierstunde im Siemens Forum in Wien wurden Projekte von der Volksschule bis zu den Maturanten ausgezeichnet, die sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness, Konfliktbewältigung und Respekt an Österreichs Schulen einsetzen. Die Schirmherrschaft hatten Christina Stürmer, Rainer Schönfelder und der ORF – Redakteur Christoph Feuerstein übernommen. Die große Zahl an Einsendungen stellte die Jury unter dem Vorsitz von Mag. Thomas Kreuzer von der „Presse“ vor eine schwierige Aufgabe.
Peter Ebner wurde als Koordinator von zwei beispielhaften Projekten aus dem Ausseerland ausgezeichnet: Die Schülerinnen und Schüler der Handelsschule Bad Aussee führen  seit fünf Jahren im Ortszentrum einen Weltladen, ein Fachgeschäft für fairen Handel. Das ist einmalig in Österreich.

Näher an der Praxis können Themen wie Fairness, Nachhaltigkeit oder Solidarität nicht vermittelt werden. Da die Jugendlichen den Kunden kompetent Auskunft über die fair gehandelten Produkte geben müssen, ist die Beschäftigung mit dem wirtschaftspolitischen Hintergrund selbstverständlich.
Das zweite Projekt sind die „Ausseer Schulen für Afrika“, in dem zehn Schulen von der Volksschule bis BORG, HLW und HAK eine Partnerschaft mit der Diözese Morogoro in Tansania eingegangen sind.

Durch verschiedene Benefizveranstaltungen konnten zwei Gesundheitsstationen, eine Schule und ein Transportfahrzeug finanziert werden. Fastensuppenausgabe, Schuhputzaktion beim Narzissenfest, Benefizlauf, Afrikafeste und viele andere Aktionen sichern die finanzielle Basis für die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern in Afrika. Die 2.000 Euro Preisgeld für den Fairness Award sind hier sicher gut angelegt.

Nähere Informationen unter www.hak4you.at 

Foto: Mag. Peter Ebner erhält den Fairness Award von Frau Minister Schmied

 

 

-->3 Euro für ein Moskitonetz

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3 Euro für ein Moskitonetz

Moshi, die Stadt am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, ist vielen Bergsteigern bekannt. Was die Touristen nicht sehen, ist beispielsweise die schlechte Situation des Gesundheitswesens in diesem Land. Die Chirurgin Sr. Dr. Urbani Lyimo vom St. Joseph-Hospital erzählte in der Handelsakademie und Handelsschule Bad Aussee sehr beeindruckend davon.

In dem Land mit 37 Millionen Einwohnern stirbt jedes vierte Kind vor dem fünften Lebensjahr. Zwei Millionen Menschen sind mit HIV infiziert. Die Lebenserwartung liegt nur bei 45 Jahren. Der Staat deckt bloß 40% des Gesundheitssystems ab, den Rest erledigen private Organisationen und Kirchen. In dieser Situation ist das Ordensspital in Moshi  mit zwei Ärzten, 10 Schwestern und 60 Betten für 170 000 Menschen zuständig. Durch österreichische Hilfe mit Sonnenkollektoren fällt jetzt wenigstens der Strom während der Operationen nicht mehr so oft aus. Die gesamte Wäsche wird noch mit der Hand gewaschen.
Und trotzdem ist das Spital ein Segen für die Menschen, wie Bilder von Operationen bei Blinddarmentzündungen oder bei wahnsinnig dicken Beinen durch Elephantiasis zeigten.
Große Probleme macht die ständige Gefahr der Malariaübertragung durch die Anophelesmücken. Besonders gefährdet sind Kleinkinder. Wer einmal durch die Malaria geschwächt ist, stellt ein leichtes Opfer für weitere Infektionskrankheiten dar. Dabei bekommt man bereits für drei Euro ein Moskitonetz, das guten Schutz bietet. Leider ist das aber bei einem Monatslohn eines Arbeiters zwischen 15 und 45 Euro trotzdem sehr viel Geld.
Schwester Urbani bedankte sich sehr für die Hilfe aus Österreich und lobte die „Ausseer Schulen für Afrika“ für ihr Engagement, auch wenn es momentan einem anderen Teil Tansanias gilt. Aber wer weiß, was durch den Einsatz der Schüler und Lehrer des Ausseerlandes noch alles möglich wird. Eine Schule und zwei kleine Gesundheitsstationen wurden ja schon gebaut.

Foto: HAK – Direktor Herbert Hütter mit dem Gast aus Tansania


--> Tombola

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Erzherzog Johann Gymnasium Borg Bad Aussee:
6B + Mag. Karina Hopfer
10.4. + 11.4.2008: Tombola

--> Galerie zum Afrofest 2008


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"Zur Galerie"

--> LH Voves ehrt faire Schulen des Ausseerlandes

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Gleich zwei erste Plätze belegten Schulen aus dem Ausseerland beim Projektwettbewerb „Fair Young Styria“ des Landes Steiermark. Beeindruckt vom Einsatz der Schüler und der Lehrkräfte verdoppelte der Landeshauptmann spontan das jeweilige Preisgeld von 1000 auf 2000 Euro.

Die „Ausseer Schulen für Afrika“ überzeugten als Zusammenschluss von 10 Schulen für eine dauerhafte Partnerschaft mit der Diözese Morogoro in Tansania. Eine Grundschule, zwei Gesundheitsstationen und ein Krankentransportfahrzeug konnten durch viele Benefizveranstaltungen wie Afrikafeste finanziert werden. Voves sicherte weitere Unterstützung des Landes zu, ermutigte alle zur Weiterarbeit  und betonte die Bedeutung der Solidarität über Landesgrenzen hinweg.

In der heiß umkämpften Kategorie der Berufsbildenden Schulen konnte sich die Handelsschule Bad Aussee mit dem Weltladen durchsetzen. Seit mehr als vier Jahren führen die SchülerInnen dieses Fachgeschäft für fairen Handel mit Waren aus Entwicklungsländern. Als einzige Schule Österreichs bietet die Handelsschule Bad Aussee mit diesem echten Geschäft Praxis pur in der Ausbildung vom Kundenkontakt bis zur Buchhaltung. Landeshauptmann Voves bedankte sich für dieses beispielhafte Engagement: „Ich trinke auch nur fair gehandelten Kaffee.“ Sein zusätzliches Preisgeld erleichtert die bereits begonnene Modernisierung der Innenausstattung des Weltladens in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Ausseerland.
Kein Wunder also, dass das Ausseerland - Salzkammergut zur ersten „Fairen Region“ Österreichs wird. Am 23.Juni wird es dazu im Kurhaus eine große Feier geben. Die Schulen haben zu dieser Entwicklung einen wesentlichen Beitrag geleistet.


--> Afrofest in Bad Aussee Fr. 6.Juni 2008, 20 Uhr
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Afrofest
in Bad Aussee
Fr. 6.Juni 2008, 20 Uhr
ein Multikultifest im und vor dem „Salzhaus“

Österreichische Bands treffen auf Musiker und Tänzer aus Afrika

„Spirit of Africa“, eine Tanzshow aus Simbabwe, ist der Höhepunkt eines Musikprogramms mit 8 Musikgruppen auf 3 Bühnen.

Afro Drums, Singerd Tanzmusi, Altausseer Seitlpfeifer, JEM - Project, Vokalensemble Soundfactory, Percussionist ATA, DJ Alex Armas  

Afrikanische Küche, Weltmarkt, Kunsthandwerk, Bazar,…

Tanzshow „Spirit of Africa“: 12 Tänzer, Musiker und Schauspieler aus Simbabwe. Beeindruckende Stimmen, Livemusik wie ein Donnergrollen mit kraftvoller Poesie und purer Lebensfreude.

Der Reinerlös dient dem Ankauf eines Transportfahrzeuges für eine Gesundheitsstation in Tansania  durch die
„Ausseer Schulen für Afrika“.

Beginn: 20 Uhr
Schülerkarten € 5
Erwachsene im VVK € 10 , Abend € 12
Vorverkauf: Infobüros des Ausseerlandes,

Salzhaus und Tel. 0676/62679


--> Baufortschritt an der Krankenstation in Maskati im März 2008
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--> Afrofest 2008
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Afrofest am 06.06.2008

Bereits zum dritten mal, wird heuer das Afrofest in Bad Aussee stattfinden.

Mehr Infos folgen demnächst.


--> Powerfrau aus Tansania braucht Hilfe
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73 Jahre ist sie alt, aber tanzt, singt und sprüht vor Lebensenergie wie eine Junge. Schwester Veronika Petri aus Tansania war zwei Tage lang in den Schulen des Ausseerlandes unterwegs, um sich bei den „Ausseer Schulen für Afrika“ für die bisher geleistete Unterstützung von über 70.000 Euro für eine Schule und zwei Krankenstationen zu bedanken.

Niemand im Publikum konnte sich ihrer mitreißenden Art entziehen. Und wenn sie vom harten Los der Kinder und der Kranken in den Bergdörfern Afrikas erzählte, konnte man eine Stecknadel fallen hören.

Die Koordinatorin für das Gesundheitswesen der Diözese Morogoro, die so groß ist wie die Steiermark, berichtete aus erster Hand von den aktuellen Problemen. Als ob die bittere Armut nicht schon schlimm genug wäre, rafft nun auch noch AIDS ausgerechnet die produktive Generation hinweg.

Bildung und Gesundheitsvorsorge sind daher die vorrangigen Anliegen, für die man im Ausseerland Schwester Veronika auch für die Zukunft Unterstützung zugesagt hat.
3.000 Euro wurden ihr sofort für den Ankauf von Tischen und Bänken überreicht, damit die 250 Kinder der Schule in Tawa nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen und neue Schultafeln bekommen.

Zu einer sehr herzlichen Begegnung kam es in Oberösterreich zwischen Schwester Veronika und Frau Maria Eilmannsberger , die fast eine ganze Krankenstation finanziert hatte.

Aber auch mit einem Euro kann man  schon helfen, indem man beispielsweise die Zahnbehandlung eines Menschen in Tansania finanziert, der es sich sonst nicht leisten könnte. Wer je Zahnschmerzen hatte, weiß um die Bedeutung dieser Hilfe.

Foto: Sr. Veronika



--> Afrofest „light“ im Salzhaus
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„Das kann doch nicht sein,“ sagte Markus Gabriel von der Diskothek Salzhaus zur heurigen Pause bei den beliebten Afrikafesten der „Schulen für Afrika“. Also ergriff er selbst die Initiative und stellte ein anspruchsvolles Programm auf die Beine. Den Eintritt des Afrofestes „light“ am Freitag den 29.Juni stellt er trotzdem für das nächste Projekt der „Schulen für Afrika“, eine Höhere Schule für Mädchen in Tansania, zur Verfügung.

Für eine lange schwarze Nacht entführte uns also das Salzhaus von der Dekoration bis zum letzten Ton der Musik nach Afrika. Die Powerstimme und das Temperament der afrikanischen Sängerin Aminata begeisterte das Publikum wie schon im Vorjahr. Die Uptown Monotones trommelten auf allem, was so herumstand und ergänzen es mit Deejeredoo, Gitarre und Maultrommel. Das ging in die Beine. Und bei den African Drums ist ohnehin nur mehr afrikanischer Rhythmus pur angesagt. DJ Philipp van Hedveld scratchte und mixte Techpop und House zu einem groovigen Hörerlebnis.

Die Einnahmen des Abends, einer Tombola und des Streetsoccerturniers der Hauptschulen am Nachmittag betrugen zusammen fast 2.000 Euro für unser Projekt.

 
--> „Spielend helfen“ : Streetsoccer beim Afrofest
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Dass Helfen auch Spaß machen kann, bewiesen die Schüler und Schülerinnen
der beiden Ausseer Hauptschulen.
Um den Bau einer Haushaltungsschule für Mädchen in Tansania mitfinanzieren
zu können, hatten die Schüler Simon Schanzl und Markus Grill von der 2a Klasse der HS 1 Bad Ausse eine tolle Idee.

Sie organisierten gemeinsam mit den beiden Religionslehrern Eva Ebner und
Hans-Martin Rastl ein Streetsoccer-Tunier am Parkplatz vor dem Salzhaus.
15 Mannschaften traten am 29.Juni bei herrlichem Wetter gegeneinander an.
Geleitet wurde das Tunier von Herrn Fachlehrer Enrico Pammer. Der Sieg
ging an die HS 1 Bad Aussee. So konnte Direktor Peter Sommer bei der
Siegerehrung seinem Team gratulieren und wertvolle Preise von der Volksbank überreichen. Damit die Schüler nicht verdursten mussten, wurden sie während der Veranstaltung von Frau Fachlehrerin Barbara Freismuth betreut.

Das Highlight dieses Nachmittages war aber das große Live –Konzert
der Jugendband . Ab 18.00 Uhr wurde in der Disco professionell aufgespielt.
200 Besucher waren restlos begeistert. So konnte ein Reinerlös von € 460,-
an den Verein „Schulen für Afrika“ überwiesen werden.

 

--> Dringender Hilferuf


Pfarre Vidundaon klick auf das Bild = Bild vergrössern

In der Pfarre Vidunda, in der wir die Gesundheitsstation finanzieren, ist das einzige Auto bei einem Unfall schwer beschädigt worden.

Pfarre Vidundaon klick auf das Bild = Bild vergrössern

Als einziges Transportmittel ist es aber gerade jetzt in der Bauphase besonders wichtig. Das bestätigte uns auch Schwester Veronika von der diözesanen Überprüfungsstelle. Wir übernehmen daher mit 2.000 € einen Teil der Reparaturkosten.
 

--> Volksschule Bad Aussee sammelt für Afrika

Übergabe war am 04.05.2007

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Die Kinder der Volksschule Bad Aussee engagieren sich auf vorbildliche Art für das Projekt Schulen für Afrika.

Der Gesamtbetrag bei einer Sammelaktion von € 1.859,42 zeigt zum einen, dass die Schüler mit ganzem Herzen bei der Sache waren und auch, dass das Afrikaprojekt der Schulen von der Ausseer Bevölkerung sehr geschätzt wird.  

Es gab auch noch eine Aktion der Erstkommunionkinder. Auf Initiative von Frau Gabriele Rastl kam beim Projekt Fastensuppe ein stolzer Betrag von € 210,-- zusammen.

Direktor OSR Engelbert Stenitzer, sichtlich stolz auf seine Lehrer und Schüler, übergab an Dir. Hütter die stolze Gesamtsumme von € 2.069,42 für Afrika.

 
--> Dir. Hütter besuchte Frau Maria Eilmansberger in Rohrbach (April 2007)
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Durch einen Zufall erfuhr Frau Eilmansberger vom Projekt Schulen für Afrika.

Sie war sehr angetan von dem Umstand, dass junge Menschen sich für das Elend in Afrika einsetzen.

Am Projekt gefiel ihr besonders, dass jeder gespendete Cent direkt nach Afrika fließt und nicht ein Teil durch Verwaltungsarbeit verschlungen wird.

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In großem Vertrauen auf unsere Arbeit spendete sie den namhaften Betrag von € 17.000,-- für eine Krankenstation.

Dir. Hütter zeigte Frau Eilmansberger bei seinem Besuch Fotos von seinen Afrikareisen und bedankte sich sehr herzlich für die großzügige Spende.

 

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